Donnerstag 27.08.2020
Tourenplanung
Ursprünglich stand diese Etappe als die dreizehnte auf dem Plan. Dadurch dass wir am Tag zuvor nicht zur Hochalm, sondern direkt nach Pfelders gegangen sind, haben wir sozusagen einen Tag gewonnen.
Die Tour verläuft von Pfelders durch das Faltschnaltal zum Faltschnaljöchl, weiter über das Spronserjoch, dann vorbei am Schiefersee, Grüner See und Langsee zur Hochgangscharte und schließlich hinab zum Hochganghaus.
| Länge | 13,5 km |
| Aufstieg | 1110 hm |
| Abstieg | 896 hm |
| Gehzeit | 5:30 h |
Alternativ kann man mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln über Moos, und St. Leonhard nach Meran fahren, um von dort den Aufstieg zum Hochganghaus zu machen.
Wettervorhersage
Vor einer herannahenden massiven Kaltfront sollte der Tag nochmal von relativ stabilen Wetter geprägt sein. Gegen Nachmittag können aber schon vereinzelt Quellwolken bzw. dichtere Wolkenfelder durchziehen.

Beschreibung der Tour
Pünktlich um 6:15 Uhr klingelte der Wecker. Wie jeden Tag machten wir uns bereit, packten die Sachen zusammen und waren um 7:00 Uhr beim Frühstück. Das Hotel hatte ein hervorragendes Frühstücksbuffet aufgebaut, an dem wir uns ausgiebig satt gegessen haben. Schließlich haben wir uns noch ein Lunchpaket für die heutige Tour packen lassen.
Los ging es gegen 8:00 Uhr. Der Weg verläuft leicht bergan dem Faltschnaltal folgend Richtung Süden. Leider schmerzte schon beim Aufstieg das Knie schon wieder leicht.

Am Faltschnaljöchl wurde eine kurze Verschnaufpause eingelegt, bevor es dann weiter zum höchsten Punkt der heutigen Tour, dem Spronserjoch ging. Direkt hinter dem Joch befindet sich der Schiefersee geschützt von den umliegenden Erhebungen. Hier haben wir unsere Brotzeitpause eingelegt und anschließend ein kleines Nickerchen gemacht.

Weiter ging es am Schiefersee vorbei hinab zum Grün See mit Fischbestand und wieder etwas bergan zum Langsee.

Ab hier kamen uns auf einmal sehr viele Wanderer entgegen. Wir waren nun auf dem Meraner Höhenweg unterwegs, auf dem an dieser Stelle mit der nahen Seilbahn wohl vor allem Tagestouren unternommen wurden.
Unser weg führte uns weiter am nördlichen Ufer des Langsees zur Hochgangscharte, von wo sich auf einmal ein wunderschöner Blick auf Meran und am Horizont auf die Dolomiten bot. Außerdem konnte man unser heutiges Ziel, das Hochganghaus von hier aus sehen.

Bevor wir das Ziel erreichten lag aber noch ein langer schmerzhafter Abstieg mit vielen Treppenstufen vor mir. Treppenstufen waren in dem Moment genau das, was mein Knie nicht vertrug. Mit entsprechend vielen Pausen haben wir schließlich das Hochganghaus erreicht. Hier wurde natürlich erst mal ein Apfelstrudel mit Heißer Schokoloade und Sahne bestellt.

Anschließend haben wir unser Zimmer bezogen, uns kurz gewaschen um uns dann vor dem Abendessen nochmal eine Stunden auf der Terasse in die Sonne zu legen.
Zum Abendessen haben wir uns solides Menü aus Vorsuppe und Hauptgang von der Speisekarte ausgewählt. Kim hatte eine Brotsuppe und ich ein Backerbsensuppe. Dazu haben wir beide die Hüttennudeln, also Makkaroni mit Speck, Zwiebeln, Sahne und Parmesan gegessen.
Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)
| Länge | 17,1 km |
| Aufstieg | 1113 hm |
| Abstieg | 804 hm |
| Gehzeit | 4:52 h |
Daten der Tour (gemessen mit fitbit)
| Länge | 19,51 km |
| Aufstieg | 1285 hm |
| Schritte | 28282 |
| Gehzeit | 7:51 h |
Kosten
| Typ | Kosten |
| Unterkunft / Verpflegung Hochganghaus | € 114,10 |
Unterkunft
Hochganghaus
Annelies Erlacher
+39 0473 443310
erlacher@hochganghaus.it
Internet / Mobilfunk
| Mobilfunk-Empfang | oberhalb der Hütte |
| Lademöglichkeit | Steckdose im Zimmer |
| WLAN | nein |


























