Die Planung sieht einen Aufstieg von der Wiener-Neustädter-Hütte auf die Zugspitze und anschließend eine Überschreitung des Jubiläumsgrates mit Alpspitze und Abstieg ins Tal nach Hammersbach vor.
Die Tour auf den Wamperten Schrofen habe ich im Internet gefunden, siehe Link. Anschließend daran wollte ich noch den Drachenkopf besteigen und dann versuchen auch den Hinteren Drachenkopf zu machen. Dazu gibt es aber praktisch keine Literatur außer einer Fundstelle.
Wettervorhersage
Die Wettervorhersage für den Tag war sonnig, ohne Risiko für Niederschläge.
Ursprünglich stand für diesen Tag nicht der Hochvogel auf dem Plan, sondern eine Tour etwas weiter südlicher am Hahntennjoch, diese konnte aber wegen mehrerer Murenabgänge nicht unternommen werden.
Wettervorhersage
Die Vorhersage war nicht optimal, ab Mittag, möglicherweise auch schon früher war mit Niederschlag und Gewitter zu rechnen
Beschreibung der Tour
Wecker um 6 Uhr am Parkplatz der Hanauer Hütte / Boden, kurzes Frühstück und schneller Aufbruch wegen Wettervorhersage, Straße zum Hahntennjoch mit Schranke gesperrt, trotzdem vorbei gefahren, dann die Straße aber tatsächlich dicht wegen mehrere Murenabgänge, Plan B: Hochvogel „so lange er noch steht“, Tour hatte ich bereits geplant, mit dem Auto nochmal ca. 30 Minuten bis Hinterhornbach, mittlerweile fast 7:30 Uhr und das schlechte Wetter kommt näher, also schnell los, erst steiler Wanderweg durch Wald, dann Latschen bis dann endlich freies Gelände kommt, dann Querung zum Fuchsensattel, sehr schnell unterwegs, vom Sattel wieder Abstieg in Schuttfeld mit Wegspuren, die hören dann leider irgendwann auf, sehr beschwerlicher Aufstieg durchs Geröllfeld zum kalten Winkel, Schneefeld aber problemlos zu begehen, von dort aus wieder markierter Weg mit einigen schönen Kletterstellen bis zum Gipfel, Zeit 2:40h, WOW! Wetter noch gut, längere Pause gemacht, Abstieg über den gleichen Weg, aber wieder sehr schnell, Geröllfeld wieder sehr beschwerlich, unschön bis zu den Wegspuren, weiter bis zum Sattel, ab dort Trailrunning bis ins Tal, Zeit 1:50h, WOW WOW aber extrem anstrenged!!! als wir mit dem Auto losfahren beginnt es zu regnen
Bei der Planung handelt es sich um die Touren 40 und 41 aus dem Buch „Felstouren im 2. und 3. Grad“ von Stephan Baur und Thomas Otto. Die Planung sieht einen Aufstieg direkt vom Parkplatz vor. Ich habe die Tour von der Hanauer Hütte aus gemacht.
Wettervorhersage
Anfangs noch gutes Bergwetter, ab Mittag aber zunehmende Quellungen und Schauer möglich, später Gefahr von Gewittern
Beschreibung der Tour
Hanauer Hütte, Wecker 6:30 Uhr, aufstehen, Frühstück um 7:00 Uhr, Aufbruch ca. 7:30 Uhr, aufwärts Richtung Parzinnalm und weiter vorbei am Parzinnsee zum Gufelseejöchl auf leichtem Wanderweg. Am Joch verlassen wir Richtung Süden den markierten Wanderweg auf Wegspuren über Schuttfeld und teilweise Schrofen zur nörlichen Parzinnscharte, von hier aus wieder Richtung Norden in die Wand, schöne Kletterei im 2. Gard bis zum Gipfel Parzinnspitze 2613m, zurück über den selben Weg, dann auf Wegspuren weiter zur Steinkarspitze vorbei am südwestlichen Parzinnturm, Aufstig Steinkarspitze relativ einfach, Stahlseilversichert, Klettersteig, Gipfel Steinkarspitze 2650m kurz Pause gemacht, Abstieg wieder über selben Weg und auf dem Rückweg den südwestlichen Parzinnturm mit gemacht, schöne relativ einfache Kletterei bis zum Gipfel 2590m, Abstieg und wieder zurück zur nördlichen Parzinnscharte und Abstieg ins Schuttfeld und dieses gequert in Richtung Osten zur Vorderen Dremelscharte, sehr anstrengend, unschön, bis zum Wanderweg, wieder kurz Pause gemacht, Wanderweg zur Scharte hoch relativ einfach, Einstieg in die Wand zur Dremelspitze gut markiert, genau so wie die gesamte Kletterroute, sehr schöne Kletterei immer im 2. Grad bis zum Gipfel, 2-3 kniffelige Stellen, sehr lohnen und relativ lange, lange Pause am Gipfel Dremelspitze 2733m gemacht, Wetter zusehends schlechter, bewölkt, Abstieg kurz ein paar Tropfen, Nervosität wegen dem Gelände und Nässe, kein Schauer, Abstieg auch sehr schöne Klettere, wirklich sehr lohnen, Abstieg auf dem Wanderweg zur Hanauer Hütte, dort noch ein alkoholfreies Weizen getrunken und einen Kuchen mit Sahne gegessen, dann Abstieg (schnell, Trailrunning) zum Parkplatz wegen Gewittergefahr, am Auto erst mal ausgeruht, Hängematte aufgehängt, später Essen gemacht, Nudeln mit Pesto, im Bach gewaschen, kalt, Tour für nächsten Tag am Hahntennjoch geplant, Tour hat sich schwierig angehört und angefühlt, Wettervorhersage ab Mittag Gewitter, evtl. zu lange?, dann Gewitter, ins Auto und später ins Bett
Der Wetterbereicht sagt wieder bestes Bergwetter voraus, erst am Nachmittag/Abend kann es evtl. wieder zu Gewittern kommen.
Beschreibung der Tour
Wecker 5:30 Uhr Thermofrühstück, die Hüttenwirtin hat uns alles schön vorbereiten, Super! kurz nach 6 Uhr Aufbruch, steiler Weg hoch zum Gatschkopf aber einfach, am Gipfel tolle Aussicht mit der bereits aufgegangenen Sonne / beinahe Sonnenaufgang, kalter Wind, kurz Pause gemacht, Abstieg in die Scharte Richtung Parseierspitze Ostgrat, Helm aufgesetzt, dann los zum Ostgrat, anfangs einfache Kletterei, dann ansteigend mal recht, mal links vom Grat, Schlüsselstelle 3+/4-, ich voraus, hat sich eigentlich gut angefühlt, Raphael und Roland sind die dann unten umgangen, weiterhin schöne Kletterei ich 2. Schwierigkeitsgrat, fester Fels, leider zu kurz, schnell am Gipfel, Pause am Gipfel, tolle Aussicht, kaum Wolken, Abstieg über Normalweg, unschön, schwierig, unten mit Stahlseil auf den Schnee und gequert zur Schlucht, durch die Schlucht/Geröllfeld heute viel schneller wie gestern zurück zur Augsburger Hütte, an der Hütte erst mal Kommentar von der Hüttenwirtin „da hätte es kein Thermofrühstück gebraucht“ und Enzian-Schnaps bekommen, cool, alkoholfreies Weizen und Kuchen auf der Terrasse genossen, dann Abstieg nach Grins und weiter nach Pians zur Bushaltestelle, Raphael verabschiedet, Bus nach Pettneu zum Auto und mit dem Auto nach Boden über das Hahntennjoch, welches zu diesem Zeitpunkt noch offen war, am Wanderparkplatz Rucksack umgepackt und dann Aufstieg zur Hanauer Hütte, sehr schnell, Winterweg, Training, TOP, längere Pause auf der Terrasse, alkoholfreies Weizen, Skiwasser, keine Übernachtung reserviert, Abend gegessen, Käsespätzle, dann nach Lager gefragt, Rucksack für nächsten Tag gepackt und dann ins Bett, sehr gut geschlafen, nichts vom schweren Gewitter in der Nacht mitbekommen