Wieder sehr warm, für den späten Nachmittag / Abend war Gewitter gemeldet, wir wollten also relativ früh los, um nicht ins schlechte Wetter zu kommen.
Beschreibung der Tour
Wecker 6:00 Uhr, Frühstück 6:30 Uhr, Aufbruch 6:54 Uhr, schnell unterwegs bis hoch zum Winterjoch, dort Einstieg in den höhenweg und durch den ersten Teil des Weges, teilweise leichte Kletterei, Schneefeld gequert, durch Schuttfeld hoch bis zur Biwackschachtel am Parseier-Scharte, 2:15h Gehzeit, kurze Pause gemacht, Diskussion ob wir die Eisenspitze mit machen wollen weil so schnell unterwegs, Rucksäcke deponiert und ohne Rucksack Richtung Eisenspitze, steiler Anstieg über Bergrücken, Schuttfeld gequert auf den Eisenkopf, dort am Grat entlang in eine Scharte abgestiegen und von dort wieder ein Schuttfeld hoch (Gämse) zur nächsten Scharte und den mit Fixseilen gesicherten Weg auf den Gipfel der Eisenspitze 2860m, schöne 2er Kletterei, Rückweg nicht über den Grat des Eisenkopfes sondern unterhalb gequert, sehr brüchig alles dort, gefährlich, zurück bei den Rucksäcken weiter auf den Höhenweg, etwas abgestiegen und kurz vor dem gelben Scharterl (Schlüsselstelle) Seil über Schneefeld repariert, interessanter Weg am Hang, immer mal weggerutscht, schmal, Geröll, Schneefeld seilversichert, kein Problem, Scharterl hoch gekletter auch unkritisch, dann Aufstieg zum Dawinkopf, ein bisschen am Grat entlang, oben schöne Kletterei, Gipfel Dawinkopf 2970m, Pause gemacht, dann weiter Richtung Parseierspitze Abstieg vom Dawinkopf sehr interessant mit Stahlseilen versichert, teilweise ausgesetzt, am Grinner Ferner abgestiegen bzw. durch Schnee runter und durch die Gasillschlucht, ebenfalls Drahtseile und Leitern und Geröllfeld zur Augsburger Hütte, Kaiserschmarrn und alkoholfreies Weizen, Nachmittag auf der Terrassen verbracht, Abendessen sehr spät aber sehr gut, Pastinakensuppe, Kichererbsencurry und Mouse Chocolate, dann schweres Gewitter und starker Regen, wieder Diskussion wegen Aufbruch zur Parseierspitze am nächsten Tag, Thermofrühstück für 6 Uhr bestellt, im Lager im Nebenhaus unter dem Dach geschlafen
Einfach nur zur Ansbacher Hütte aufsteigen war mir zu langweilig und zu kurz, daher der Aufstieg aus Pettneu am Arlberg über das Kaiserjochhaus, was wie sich herausstellen sollte aber immer noch nicht tagesfüllend sein sollte.
Beschreibung der Tour
Donnerstag 10.08.2023: Dachau, Roland vom Bahnhof abgeholt, Einkaufen, Pettneu 20:30 Uhr am Parkplatz „Wellnesspark“, Rucksack gepackt
Freitag 11.08.2023: Wecker, 6:30 Uhr, Frühstück, Skyr und Müsli und eine Premium Nussschnecke, Start 7:30 Uhr, steiler Weg durch Wald, später Latschen dann Wiese bis zum Kaiserjochhaus, 9:30 Uhr, erst mal ein alkoholfreies Weizen auf der Terasse genossen und Pause gemacht, dann weiter, kurz darauf kleiner Gipfel Malatschkopf 2365m ohne Rucksack, weiter bis zum Hinterseejoch, 11 Uhr, Ansbacher Hütte bereits sichtbar, wir wären um 14 Uhr dort gewesen, was machen? vom Hinterseejoch auf Richtung Vorderseespitze versucht, Aufstieg zunächst sehr steil über Geröll, dann interessante Wegfindung im 2er Gelände immer weiter aufwärts bis kurz unter den Gipfel, hier 3er Stellen, Abbruch weil zu gefährlich und abklettern, war auch nicht ohne, Pause gemacht, zweite Premium Nussschnecke, kompletten Weg im 2er Gelände zurück am Ende konnte man zum Hinterseejoch im Geröll abfahren, hinterher festgestellt, dass man auch durch das südliche Schuttkar abfahren hätte können, von dort weiter auf dem Weg zur Ansbacher Hütte über die Samspitze 2624m, am Gipfel nochmal kurz Pause gemacht, und dann zur Hütte, dort wieder ein alkonolfreies Weizen getrunken und auf Raphael gewartet, der kam erst später, dann noch ein Bergsteigergetränk und schließlich Abendessen, Nurdelsuppe, Salat und Käsenudeln, Nachspeise Mohnkuchen, Diskussion ob wir den Sonnenaufgang am nächsten Tag auf der Samspizte anschauen und dann erst Frühstücken oder einfach nach dem Frühstück aufbrechen wegen Wetter, dann noch den Rucksack für den nächsten Tag gepackt und im Lager unter dem Dach geschlafen,