Etappe 8 – Amberger Hütte

Sonntag 23.08.2020

Tourenplanung

Die Route geht von der Winnebachseehütte östlich über die Ernst-Riml-Spizte zum Gletschersee der Bachfallenferners. Von dort aus über den Gletscher bis zur Geislehnscharte und über den Wanderweg hinab ins Sulztal zur Amberger Hütte.

Länge9,1 km
Aufstieg748 hm
Abstieg976 hm
Gehzeit4:40 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-8/182029998/?share=%7Ezntv7mua%244ossyotf

Als Alternative für schlechtes Wetter bzw. wem der Übergang über den Gletscher und die Geislehnscharte zu gefährlich erscheint bleibt der Abstieg nach Gries und der Aufstieg auf der Straße bis zur Amberger Hütte.

Länge9,4 km
Aufstieg492 hm
Abstieg719 hm
Gehzeit3:20 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-8-variante/182030105/?share=%7Ezntv9att%244ossyodg

Wettervorhersage

Hinter der Kaltfront noch leichter Tiefdruckeinfluss. Leicht wechselhaft. Immer wieder unergiebiger Regen. Auflockerung bis zum Abend.

Beschreibung der Tour

Nach dem Ruhetag klingelte der Wecker wieder um 6:15 Uhr und wir waren um 7 Uhr fertig gepackt und abmarschbereit beim Frühstück.

Martin: „Kim hast du noch Muskelkater?“

Kim: „Nee, ich hab jetzt Muskel!“

Gespräch beim Frühstück nach 7 Tagen Tour und einem Ruhetag.

Gegen 8 Uhr sind wir dann zum Bachfallenferner aufgebrochen. Der Übergang vom Geröll auf den Gletscher war problemlos. Auf dem Gletscher waren dann auch noch eine gewisse Zeit lang Markierungen zu sehen, an die wir uns versucht haben zu halten.

Der Gletscher wurde mit zunehmender Höhe aber blank, weshalb wir auf das Schneefeld am Rand ausweichen mussten. Gletscherausrüstung haben wir nicht dabei gehabt.

Auf dem Schneefeld sind wir dann an einer Stelle vorbei gekommen, an dem Tauwasser ein kleines Loch in die Schneedecke geschmolzen hatte. Darunter hat sich eine nicht unerhebliche Spalte aufgetan. Durch das Schneefeld waren auch immer wieder quer zum Gletscher verlaufende Risse zu erkennen. Auf der AV-Karte sind an jener Stelle Spalten eingezeichnet.

Ab diesem Zeitpunkt sind wir dann so weit wie möglich am Fels entlang gegangen bis wir den Zustieg zur Geislehnscharte, welcher mit einem Stahlseil versichert ist, erreicht haben. Dieser ist auf den ersten Blick gar nicht so einfach zu erkennen.

Das lose Gestein das offensichtlich ständig durch die Scharte nach unten fällt hat den Übergang vom Gletscher auf den versicherten Steig nicht unbedingt einfacher gemacht. Erst von oben wurde dann auch die nicht unerhebliche Randkluft des Gletschers sichtbar, die teilweise von Geröll, teilweise von Schnee bedeckt ist.

Nach ca. 15 Minuten Kletterei am Stahlseil mit Gepäck und ohne Sicherung haben wir dann oben in der Scharte nach den aufregenden Erlebnissen erst einmal eine Pause mit Brotzeit gemacht. Hier gab es an geschützter Stelle eine kleine Fels-Bank.

Diesen Teil der Tour hätte man sicher ohne weiteres auch mit Gletscherausrüstung und Klettersteigset machen können.

Es hat zwar nicht geregnet, aber beim Abstieg ist dann nochmal Nebel aufgezogen und wir musste weite Teile des Weges praktisch ohne Sicht gehen.

Auf der Amberger Hütte angekommen haben wir dann erst einmal unser gemütliches Zweibett-Zimmer bezogen und eine warme Dusche genossen.

Danach haben wir uns am frühen Nachmittag wieder einen Himbeer-Creme-Kuchen und einen Apfelkuchen mit Kakao mit Sahne gegönnt.

Danach haben wir einige Runden UNO und Kniffel gespielt, um uns die Zeit bis zum Abendessen zu vertreiben. Alle 30 Minuten kamen neue Familien mit kleinen Kindern auf der Hütte an. Kim war begeistert 😉

Zum Abendessen haben wir wieder die Halbpension gewählt. Es gab eine Grießnockerl-Suppe als Vorspeise. Kim hatte zum Hauptgang Spaghetti mit Tomatensoße und Martin Spinatnudeln mit Käse. Zum Nachtisch wurde ein Blätterteig-Gebäck serviert.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge11,1 km
Aufstieg1057 hm
Abstieg1294 hm
Gehzeit4:40 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-8/183922816/?share=%7Eznzajw4c%244ossfncj

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge14,75 km
Aufstieg846 hm
Schritte21564
Gehzeit4:54 h

Kosten

TypKosten
Essen / Unterkunft Amberger Hütte€ 126,20

Daten der Unterkunft

Familie Lydia und Serafin Gstrein
+43 676 95 23 426
info@ambergerhuette.at
www.ambergerhuette.at

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang vor der Hütte
Lademöglichkeit Steckdose im Zimmer
WLANgegen Gebühr

Bilder

Etappe 7 – Winnebachseehütte

Freitag 21.08.2020 und Samstag 22.08.2020

Tourenplanung

Vom Westfalenhaus aus verläuft der Weg süd-östlich auf dem Dr.-Siemon-Weg um dann rechts das Kar des Grüne-Tatzen-Ferners zu erklimmen. Ab 2800m enden die Wegmarkierungen. Es geht weiter über Geröll und Schnee bzw. Eis bis zum Gipfel des Hohen Seeblaskogl. Vom Gipfel geht es den Weg zurück bis zum Ausstieg rechts auf ca. 3100m und dann hinab auf dem Wanderweg zur Winnebachseehütte.

Länge8,6 km
Aufstieg990 hm
Abstieg905 hm
Gehzeit4:40 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-7/182029397/?share=%7Ezntuximx%244ossyot9

Alternativ für schlechtes Wetter gibt es den unschwierigen Übergang vom Westfalenhaus übers Winnebachjoch zur Winnebachseehütte, was aber maximal als Halbtagestour durchgeht.

Länge6,2 km
Aufstieg515 hm
Abstieg428 hm
Gehzeit2:25 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-7-variante/182029518/?share=%7Ezntuzhgk%244ossyota

Wettervorhersage

Sonnenschein und warm. Durchzug einer Kaltfront am Samstag gegen Mittag.

Beschreibung der Tour

Da die heutige Tour wieder nicht all zu lange ist, haben wir den Wecker erst auf 6:45 Uhr gestellt. Martin ist aber schon vor dem Wecker aufgestanden, um ein paar Bilder vom Sonnenaufgang zu machen.

Kim wurde dann um 7 Uhr geweckt und wir waren um 7:30 Uhr beim Frühstück. Das Frühstücks-Buffet umfasste sogar frisch aufgebackene Brötchen. In aller Ruhe habe wir dann noch die Rucksäcke gepackt und sind gegen 8:30 Uhr aufgebrochen.

Der Weg verlief zunächst ohne wesentlichen Höhenunterschied weiter in das Tal hinein. Nach gut 2 Kilometern ging es dann aber ordentlich bergan durch ein Kar mit riesigen Blöcken.

Anfangs war der Weg noch markiert, auf ca. 2800m Höhe haben die Markierungen aber dann aufgehört. An dieser Stelle haben wir dann erst mal eine kleine Pause mit Brotzeit und Fotoshooting gemacht. Kurz vor der Stelle hat Martin an einem Wasserfall auch seine Trinkflasche aufgefüllt.

Ab hier musste man ohne Markierung weiter durch das freie Gelände über riesige Steinblöcke gehen bis man schließlich an der nächsten Geländestufe zum verbliebenen Gletscher bzw. dessen Schneefelder blicken konnte.

Über diese Schneefelder sind wir dann schließlich zum Gipfel-Aufschwung gelangt. Hier konnte man herrlich über die riesigen Felsblöcke bis zum Gipfelkreuz klettern.

Vom Gipfel aus bot sich bei optimalen Wetter-Bedingungen eine überwältigende Sicht über die Stubaier- und Ötztaler Alpen im Süden. Hier wurde wieder eine ausführliche Pause mit Nickerchen gemacht. Es war auch schon unser Ziel, die Winnebachseehütte zu sehen.

Am Gipfel gab es übrigens besten Mobilfunk-Empfang. Nach ca. einer dreiviertel Stunde Pause machten wir uns an den Abstieg vom Gipfel. Hier war mit den schweren Rucksäcken bei der Kletterei etwas Vorsicht angesagt.

Der Ausstieg aus dem Kar war dann rechts relativ einfach durch ein Wegweiser zu finden. Von dort an war der Wanderweg auch wieder markiert.

Mit dem Blick auf den Bachfallenferner ging es dann weiter in Richtung Hütte.

Den kurzen Abstecher zur Ernst-Riml-Spitze (ca. 50 Meter) wollte Kim aber dann doch nicht machen und lieber so schnell wie möglich zur Winnebachseehütte gehen.

Auf der Hütte angekommen haben wir erst mal unser zweier-Zimmer „Seeblick“ für die nächsten zwei Tage bezogen. Zur Abkühlung ist Martin dann anschließend im Winnebachsee bei bestem Wetter und relativ waremn Temperaturen kurz baden gegangen.

Im äußerst bequemen Liegestuhl ließe es sich wegen des kalten Windes dann leider doch nicht so lange aushalten, und wir haben uns auf die Terasse zurückgezogen, wo wir den Nachmittag mit einem Apfelstrudel und Kakao mit Schlag ausklingen lassen haben.

Zum Abendessen haben wir an diesem Tag auf die Halbpension verzichtet und von der Karte gegessen. Kim hat eine überbackene Polenta genommen und Martin das Tiroler „Gröschtl“.

Nach dem Essen habe sich dann noch 3 Hofer auf der Hütte eingefunden, mit denen wir dann bis fast 23 Uhr Mucken gespielt haben.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge11,3 km
Aufstieg1311 hm
Abstieg1237 hm
Gehzeit6:43 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-7/183594988/?share=%7Eznyjvsgh%244osserkf

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge15,11 km
Aufstieg1255 hm
Schritte23488
Gehzeit6:48 h

Ruhetag am Samstag 22.08.2020

Am Samstag ist Martin dann ohne Kim um 7:30 Uhr zum Frühstück. Kim wollte nämlich mal wieder ausschlafen. Vormittags ist Martin bei noch guten Wetterbedingungen dann ohne Gepäck und ohne Kim auf den Gänsekragen gegangen.

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge6,14 km
Aufstieg615 hm
Schritte9633
Gehzeit3:27 h

Nach der Rückkehr wurde Kim dann gegen 12 Uhr geweckt. Zum Frühstück gab es dann einen Kaiserschmarrn mit Kakao mit Schlag.

Anschließend wurden auf der Terasse dann die Schuhe geputzt und frisch eingewachst. Die Kaltfront war mittlerweile angekommen und wir haben den Nachmittag bei Skiwasser und Spielen wie Mensch-Ärger-Dich-Nicht, die Siedler von Catan und Mucken in der Wasserfallstube verbracht.

Die Sicht draußen ging zwischenzeitlich gegen Null und es regnete und Gewitterte heftig.

Zum Abendessen gab es dann wieder die Halbpension. Als Vorspeise wurde eine Rinderbrühe mit Nudeln und Karotten serviert. Als Hauptgang haben wir die Nudeln mit Käse und gebratenen Zwiebeln gewählt. Zum Nachtisch gab es einen Stratiatella-Joghurt mit Mandarinen und Sahne.

Kim: „Papa es ist wunderschön mit dir unterwegs zu sein, ABER geht’s dir nicht auch so dass du mal Zeit für dich brauchst? So ganz alleine sein halt …“

Martin: „Nee!“

Konversation auf der Winnebachseehütte

Kosten

TypKosten
Essen / Unterkunft Winnebachseehütte (2 Tage)€ 214,60

Daten der Unterkunft

Winnebachseehütte
Michael und Nina Riml
Tel. +43 05253 5197
winnebachseehuette@aon.at
http://www.winnebachseehuette.com/

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang vor der Hütte an der 2. Seilbahn-Stütze
Lademöglichkeit Steckdose in der Gaststube
WLANnein

Bilder

Etappe 6 – Westfalenhaus

Donnerstag 20.08.2020

Tourenplanung

Die Route führt vom Westfahlenhaus südlich weiter in das Fotscher Tal und dann über den Inneren Bremstall hoch zum Hochgrafljoch. Von hier hinab nach Lüsens und auf dem Sommerweg hoch zum Westfalenhaus.

Länge12,7 km
Aufstieg1324 hm
Abstieg1068 hm
Gehzeit6:45 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-6/182029186/?share=%7Ezntuv7lt%244ossyot7

Wettervorhersage

Sonnig mit vereinzelten Quellwolken aus denen vereinzelte Schauer entstehen können.

Beschreibung der Tour

Heute klingelt der Wecker wieder um 6:15 Uhr und wir waren wieder um 7 Uhr fertig gepackt beim Frühstücks-Buffet. Eine kleine Brotzeit haben wir uns auch mitgenommen.

Über Nacht war Kims Trinkblase am Schlauch-Anschluss ausgelaufen und ihr Rucksack nass geworden. Martin hat dann erst mal Kims nassen Rucksack für die erste Stunde tragen müssen.

Über den Inneren Bremstall ging es ordentlich hoch zum Hochgrafljoch, wo wir im Windschatten erst mal unsere Brotzeit gemacht haben. Das Wetter hat sich noch nicht gemäß dem Wetterbericht entwickelt. Es war noch relativ bewölkt und es wehte ein kalter Wind.

Erst beim Abstieg nach Lüsens sind die Wolken aufgerissen und die Sonne ist endlich durchgekommen und es hat sich ein herrlicher Blick auf den Lüsener Fernerkogel eröffnet.

Nach den 1000 hm Abstieg haben wir uns erst einmal im Alpengasthof Lüsens niedergelassen und einen Schokokuchen und einen Apfelstrudel mit Vanillesoße genossen. Weder der Kuchen, noch der Apfelstrudel und schon gar nicht der holländische Kellner haben hier einen guten Eindruck hinterlassen.

Da wir bis dahin gut vorangekommen waren haben wir anschließend noch eine Stunde Pause bzw. ein Nickerchen eingelegt, bevor wir uns dann über den wunderschönen Sommerweg an den Aufstieg zum Westfalenhaus gemacht haben.

Kim ist wieder mal vorausgerannt und hat sich bei der Ankunft im Westfalenhaus als erstes mal geduscht.

Nach der Ankunft hat sich Martin auch geduscht. Kim konnte trotz Kuchen am Nachmittag wieder mal das Abendessen nicht abwarten und hatte einen riesigen Hunger. Wir haben dann auf der Terasse noch einen Heiße Schokolade mit Schlag genossen und den Hüttenwirt über die Bedingungen auf dem Hohen Seeblaskogel befragt.

Das Abendessen auch auf dem Westfalenhaus ganz hervorragend, wobei es nicht ganz an das auf der Adolf-Pichler-Hütte heran kam. Als Vorspeise gab es eine Kaspressknödel-Suppe. Zum Hauptgang wurde ein Natur-Schnitzel mit Pfifferlingen und Salzkartoffeln und dazu ein gemischter Salat serviert. Als Nachtisch kam ein Vanille-Eis mit Sahne.

Als sehr vorbildlich sind uns die Corona-Maßnahmen auf der Hütte in Erinnerung geblieben. An den Tischen waren Plexiglas-Scheiben in Holzrahmen montiert, damit die unterschiedlichen Gruppen voneinander abgeschottet werden konnten. Auch die Gäste haben sich alle an die geltende Empfehlung zum Tragen einer Maske gehalten.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge18,2 km
Aufstieg1616 hm
Abstieg1317 hm
Gehzeit7:37 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-6/183594989/?share=%7Eznyjv7jo%244osserkf

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge20,41 km
Aufstieg1419 hm
Schritte29542
Gehzeit8:00 h

Kosten

TypKosten
Alpengasthof Lüsens€ 15,20
Essen / Unterkunft Westfalenhaus€ 132,80

Daten der Unterkunft

Westfalenhaus
Rinaldo De Biasio
Tel.: +43 664 78 80 875
Mail: rinaldo@lpd.at

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang vor der Hütte schwach
Lademöglichkeit Steckdose am Gang
WLANgegen Gebühr

Bilder

Etappe 5 – Potsdamer Hütte

Mittwoch 19.08.2020

Tourenplanung

Die Route verläuft hinter der Adolf-Pichler-Hütte Richtung Süd-West über den Grat des Sonntagsköpfl hinaub in das nächste Tal. Dort folgt ein kurzer Aufstieg zum Kreuzjöchl und von hier hinab ins Fotscher Tal zur Potsdamer Hütte.

Länge7,9 km
Aufstieg596 hm
Abstieg566 hm
Gehzeit3:05 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-5/182029083/?share=%7Ezntuthfe%244ossyot7

Alternativ hatte ich eine schwierige Tour geplant mit über das Seejöchl und der Überschreitung des Gamskogel (2659m), Steinkogel (2589m) durch das Sendersjöchl über das Schwarzhorn (2812m).

Länge10 km
Aufstieg1120 hm
Abstieg1090 hm
Gehzeit4:50 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-5-variante/182028962/?share=%7Eznturcmb%244ossyorr

Wettervorhersage

Gutes Wetter setzt sich durch, evtl. Quellwolken an den hohen Gipfeln. Keine Schauer mehr. Abends evtl. schon wieder heiter.

Beschreibung der Tour

Da auch die heutige Tour wieder weniger anspruchsvoll werden würde haben wir einmal den Wecker erst um 6:45 Uhr klingeln lassen, um dann um 7:30 Uhr zu frühstücken. Mit viel Zeit sind wir dann gegen 8:30 Uhr aufgebrochen.

Gegen 10 Uhr hatten wir den ersten Bergkamm bezwungen und waren im Tal an einem Bachlauf angekommen. Da wir heute überhaupt keinen Stress hatten haben wir uns dort ungefähr eine Stunde Zeit genommen um in dem Bach einen Damm zu bauen.

Gegen 11 Uhr ging es dann wieder los und hoch in Richtung Kreuzjöchl. Dort haben wir unsere Brotzeit gemacht und dann die Rucksäcke abgelegt und sind ohne Gepäck zum Gipfel des Schaflegers hoch gegangen. Martin musste dazu aber mit einer Gipfelschokolade, die er noch aus Innsbruck im Rucksack hatte locken.

Am Gipfel konnte man dann auch schon unser Ziel sehen. Nach dem Abstieg ins Fotscher Tal und kurzem Aufstieg zur Potsdamer Hütte waren wir am frühen Nachmittag dann auch schon am Ziel.

Den Rest des Tages haben wir mit Ausruhen, Schokokuchen mit Heißer Schokolade mit Schlag und Spielen verbracht.

Zum Abendessen gab es dann schon wieder Frittatensuppe, ein Gulasch mit Reis und einen Topfenkuchen zum Nachtisch.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge9,5 km
Aufstieg748 hm
Abstieg718 hm
Gehzeit4:53 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-5/183375981/?share=%7Eznxs7agt%244ossebzn

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge12,51 km
Aufstieg795 hm
Schritte19129
Gehzeit3:40 h

Kosten

TypKosten
Essen / Unterkunft Potsdamer Hütte€ 101,00

Daten der Unterkunft

Potsdamer Hütte
Miriam und Markus Wiechert
0043-720-316585
potsdamerwiechert@yahoo.com
https://www.potsdamer-huette.de/

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang vor der Hütte
Lademöglichkeit Steckdose im Zimmer
WLANnein

Bilder

Etappe 4 – Adolf-Pichler-Hütte

Dienstag 18.08.2020

Tourenplanung

Von Grinzens aus am Sendersbach entlang über die Kemater Alm zur Albert-Pichler-Hütte

Länge8,2 km
Aufstieg1039 hm
Abstieg0 hm
Gehzeit3:15 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-4/182028787/?share=%7Ezntuogjk%244ossyorq

Wettervorhersage

Wechselhaft mit längeren trockenen Phase, Nachmittags wieder verstärkt mit Schauern zu rechnen.

Beschreibung der Tour

Da die heutige Etappe nicht sehr lange bzw. wetterabhängig ist konnten wir an diesem Tag auch mal ordentlich ausschlafen. Gegen 9 Uhr haben wir uns dann ein kleines Frühstück vom Bäcker bzw. Supermarkt organisiert und gemütlich in unserem Zimmer gegessen.

Unser Zimmer mussten wir bis 11 Uhr räumen, also ging es gegen 11 Uhr wieder zum Bahnhof von Innsbruck, um dort den Bus nach Grinzens (Haltestelle Grinzens Abzweig Kemater Alm) zu nehmen. Dort sind wir dann gegen 12 Uhr angekommen und haben uns an den kurzen Aufstieg zur Adofl-Pichler-Hütte gemacht.

Auf einer Mautstraße ging es beständig bergan. Die Straße wurde aber auch immer wieder von Autos befahren. Kim hat ein derartiges Tempo vorgelegt, sodass wir uns nach kurzer Zeit aus den Augen verloren haben. Dann hat uns auch noch ein kurzer Regenschauer erwischt. Nach einem drittel der Strecke haben wir an einem Brotzeithäuschen mit Wildkamera dann eine kurze Pause mit Brotzeit eingelegt.

Das zweite Drittel des Aufstiegs haben wir dann bei besserem Wetter und gemeinsam im Wettkampftempo bewältigt und sind etwas außer Atem an der Kemater Alm angekommen. Hier haben wir uns endlich den ersten Kaiserschmarrn und dazu Heiße Schokolade mit Schlag gegönnt.

So gestärk ließ sich dann auch das letzte Drittel der Tour zur Adolf-Pichler-Hütte entlang dem „Griesbach“ ohne Probleme bewältigen.

Kim am Griesbach

Das Wetter war mittlerweile heiter, aber relativ kühl auf 1977m. Obwohl wir erst den Kaiserschmarren gegessen hatten hatte Kim gleich nach der Ankunft auf der Adolf-Pichler-Hütte schon wieder Hunger und hat bis zum Beginn des Abendessens genervt.

Das Abendessen war dann dann beste, was wir auf unserer gesamten Tour bekommen hatten. Als Vorspeise gab es eine Frittaten-Suppe. Die Flädle waren hauchdünn geschnitten und sehr schmackhaft. Als Hauptgericht gab es ein superzartes und saftiges Cordon-bleu mit Kartoffelsalat. Dazu gab es einen grünen Salat mit einem leckerem Dressing. Zum Nachtisch wurde ein Grießschnittchen mit warmer Preiselbeer-Soße serviert.

Nach dem Essen war dann auch Kim endlich satt.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge10,4 km
Aufstieg1140 hm
Abstieg122 hm
Gehzeit3:20 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-4/183163258/?share=%7Eznxbnfsa%244ossehoc

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge10,46 km
Aufstieg1073 hm
Schritte13763
Gehzeit4:29 h

Kosten

TypKosten
Frühstück / Brotzeit für unterwegs€ 16,29
Bus nach Grinzens€ 7,60
Kemater Alm € 0,00
Unterkunft / Essen Adolf-Pichler-Hütte€ 107,20

Unterkunft:

Adolf-Pichler-Hütte
Andrea Zeidlhack
Telefon: +43 (0) / 720 702 724
E-Mail: Adolf-Pichler-Huette@web.de

Internet und Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang vor der Hütte bzw. in den Waschräumen
Lademöglichkeit Steckdose im Zimmer
WLANnein

Bilder

Etappe 3 – Innsbruck

Sonntag 17.08.2020

Tourenplanung

Vom Hallerangerhaus dem Adlerweg folgenden zum Lafatscher Joch, über den Wilde-Bande-Steig zum Stempeljoch. Von dort aus der Innsbrucker Nordkette folgenden über die Arzler Scharte, Mandlscharte, Mühlkarscharte, Gleirschjöchl zur Alpenlounge Seegrube, um dort mit der Seilbahn nach Innsbruck zu fahren.

Länge12,8 km
Aufstieg931 hm
Abstieg779 hm
Gehzeit5:05 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-3/182027852/?share=%7Ezntuycvp%244ossyort

Alternativ für schlechtes Wetter habe ich den Abstieg vom Lafatscher Joch durch das Halltal hinab nach Hall in Tirol geplant. Dort mit der S-Bahn nach Innsbruck.

Länge14,9 km
Aufstieg320 hm
Abstieg1535 hm
Gehzeit4:50 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-3-variante/182028631/?share=%7Ezntuksur%244ossyorp

Wettervorhersage

Durchzug einer Kaltfront mit Regen jederzeit möglich, ab 9 Uhr vereinzelt Gewitter möglich.

Beschreibung der Tour

Der Wecker hat wieder um 6:15 Uhr geklingelt und auch an diesem Tag waren wir um 7 Uhr beim Frühstück mit fertig gepackten Rucksäcken. Um 07:30 Uhr sind wir dann Richtung Lafatscher Joch aufgebrochen.

Das Lafatscher Joch (2081m) haben wir dann um 08:30 Uhr erreicht. Zu diesem Zeitpunkt war das Joch noch wolkenfrei.

Lafatscher Joch noch ohne Nebel.

Aufgrund des Wetters haben wir uns dann für den Abstieg über das Halltal entschieden, da wir nicht auf ca. 2000 Metern im Nebel bzw. Regen mit Gewitterrisiko umherirren wollten.

Schon 20 Minuten später war das Lafatscher Joch dann im Nebel, ebenso wie das Stempeljoch, was die nächste Station gewesen wäre.

Stempeljoch bereits in Wolken gehüllt.

Vorbei an der Herrenhäusern und den teilweise noch genutzten Bergbauanlagen im Halltal ging es dann an den Abstieg von ca. 1500hm bergab nach Hall in Tirol.

An der Ochsenbrücke auf ca. 1330m an der dort beginnenden Straße haben wir dann unsere Brotzeit-Pause gemacht und wollten uns eigentlich von einem Taxi abholen lassen, um nicht schon wieder so viele Meter absteigen zu müssen. Leider stellte sich heraus, dass die Taxi-Unternehmen nicht die Berechtigung haben, ins Halltal einzufahren, und uns lediglich vor der Mautstelle auf ca. 800m abholen konnten.

Wir mussten also wohl oder übel weiter absteigen. Zu allem Überfluss begann es nun auch zu regnen. Wir hatten aber dann doch noch Glück und nach ca. 10 Minuten kam ein Bauer mit seinem Radlader aus einer Seitenstraße. Dieser hat uns dann auf seiner Schaufel ca. 3,5 Kilometer und fast 500 hm bis nach Absam zum Parkplatz mitgenommen.

Von dort aus sind wir dann noch durch Absam nach Hall zum Bahnhof gelaufen. Es hatte auch wieder aufgehört zu regnen. Mit der S-Bahn sind wir nach Innsbruck zum Bahnhof gefahren und von dort noch zu unserer Unterkunft direkt in Bahnhofsnähe, wo wir gegen Mittag angekommen sind.

Nach zwei Tagen mit fast 3000hm Abstieg konnten wir uns nun zwei halbe Tage ruhe gönnen, da auch am nächsten Tag nur ein relativ kurzer Aufstieg bevorstand.

Nachdem wir erst mal geduscht hatten ging es dann nach Innsbruck in eine Pizzeria zum Mitagessen. Kim hat dort das erste mal eine Calzone gegessen und war begeistert.

Abends haben wir dann in unserem Zimmer „Tom & Jerry“ sowie die „Looney Toons“ geschaut.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge16,3 km
Aufstieg613 hm
Abstieg1423 hm
Gehzeit3:39 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-3/182993011/?share=%7Eznwhngmr%244ossb3e9

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge15,23 km
Aufstieg393 hm
Schritte19511
Gehzeit4:16 h

Kosten

TypKosten
S-Bahn Hall in Tirol – Innsbruck HBF€ 4,80
Pizza Innsbruck – Leonardo Da Vinci€ 24,60
Supermarkt€ 7,86
Abendessen Stiftskeller€ 24,10
Unterkunft Pension Stoi€ 89,00

Unterkunft

Pension Stoi

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang ja
Lademöglichkeit Steckdose im Zimmer
WLANja

Bilder

Etappe 2 – Hallerangerhaus

Sonntag 16.08.2020

Tourenplanung

Die Etappe verläuft hinter dem Karwendelhaus bergan in das Schlauchkar bis zum Schlauchkarsattel mit der Birkkarhütte. Dort kann der Gipfel der Birkkarspitze (zus. 100 hm) bestiegen werden. Vom Schlauchkarsattel durch das westliche Birkkar verläuft der Abstieg in das Hintarautal. Von dort dem Lafatscher Bach folgenden hinauf zur Hallerangerhütte.

Länge13,7 km
Aufstieg1419 hm
Abstieg1445 hm
Gehzeit7:15 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-2/182026864/?share=%7Ezntuhvvb%244ossyoro

Als Alternative für schlechtes Wetter habe ich eine Tour über die Ödkarscharte, Seekarscharte, Breitgrieskarscharte geplant, welche nicht über die Birkkarspitze läuft, dafür aber wesentlich länger und auch mehr Höhenmeter hat. Im Nachhinein wahrscheinlich nicht wirklich als Schlechtwetter-Alternative anzusehen, weil auch relativ hohe Passagen enthalten sind.

Länge20,6 km
Aufstieg1531 hm
Abstieg1557 hm
Gehzeit7:55 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-2-variante/182027098/?share=%7Ezntuly7i%244ossyork

Wettervorhersage

Sonnenschein, evtl. Schauer gegen Abend

Beschreibung der Tour

Heute klingelt der Wecker um 6:15 Uhr. Martin stellt auf einmal fest, dass er einen seltsamen, schmarzhaft juckenden Ausschlag an den Beinen auf der Höhe der Schuhe hat. Sollte in den Socken irgendwas sein, was die Haut auf einmal nicht verträgt? Er hat erst mal die Socken gewechselt in der Hoffnung dass der Ausschlag wieder weg geht.

Pünktlich um 7 Uhr waren wir dann fertig gepackt und angezogen beim Frühstück. Laut dem Tourenbuch auf dem Karwendelhaus handelt es sich bei der für heute geplanten Tour um die schönste und längste Tour im Karwendel. Deshalb wollen wir natürlich so früh wie möglich aufbrechen. Direkt nach dem Frühstück ging es dann auch um 7:30 Uhr los.

Gleich nach der Hütten kam auch schon die erste steile, versichert Stelle auf der die ersten Kletterkünste gefragt waren.

Den langen Aufstieg über das Schlauchkar konnten wir dank der frühen Zeit dann größtenteils im Schatten gehen. Als die Sonne nach ca. 600 hm dann über den Bergkamm auch in das Schlauchkar kam haben wir die erste Pause in den waren Sonnenstrahlen gemacht.

Die zweite Pause mit Brotzeit haben wir dann an der Birkkarhütte, einem Notbiwak ca. 100 m unterhalb des Gipfels gemacht.

Um auf den Gipfel zu kommen hat es dann auch etwas Überredungskunst gebraucht:

Martin: „Bekomme ich den Riegel aus dem Lunchpaket?“

Kim: „Nee!“

Martin: „Gifpel?“

Kim: „Nee, ohne mich!“

Martin: „Wir teilen uns den Riegel auf dem Gipfel!?“

Kim: „Ich esse den Riegel auf dem Gipfel!“

Martin: „Darf ich den Riegel hoch tragen? ;-)“

Kim: „Nee!“

Dialog an der Birkkarhütte

Den versicherten Weg auf den Gipfel haben wir dann ohne Rucksack gemacht und am Gipfel hat Kim dann auch den Riegel alleine gegessen.

Gipfel Birkkarspitze

Nachdem wir an der Birkkarhütte wieder unsere Rucksäcke aufgenommen haben ging es an den Abstieg von fast 1500 Höhenmetern. Der Abstiegt durch schwieriges Gelände ging am Anfang zunächst recht zügig. Teilweise konnten wir durch den Schutt „abfahren“, wurde dann aber zunehmend anstrengend. Bei einer Höhe von ca. 2350m haben wir dann eine weitere kurze Pause gemacht.

Bei ca. 1700m an einem kleinen Wasserfall haben wir dann noch eine Pause gemacht und die Füße erst mal in dem eiskalten Wasser abgekühlt. An dem Wasserlauf waren zahlreiche Schmetterlinge, die sich schön fotografieren lassen haben.

Da die fast 1000 hm Abstieg bis hier schon ziemlich anstrengend waren haben wir hier eine etwas längere Pause gemacht. Gemeinsam haben wir am Wasser einen Damm gebaut, es sollte nicht der letzte gewesen sein.

Etwas ausgeruht ging es dann an die letzten ungefähr 400 hm Abstieg, bis eine kurze Schrecksekunde uns nochmal zum Anhalten zwang. Auf dem Weg haben wir gerade einen Alpensalamander beobachten, als von rechst plötzlich eine Schlange, vermutlich eine Kreuzotter, über den Weg huschte.

Kreuzotter (oben) und Alpensalamander (unten)

Als wir nach ca. 1000 hm Aufstieg und 1500 hm Abstieg endlich im Tal angekommen waren, war das nächste Ziel nicht direkt das Hallerangerhaus, sondern die nahegelegene Kastenalm wo wir uns erst mal mit einem Kaiserschmarrn für restlichen 500hm Aufstieg zum Hallerangerhaus stärken wollten.

Leider gab es an der Kastenalm nicht den ersehnten Kaiserschmarrn und wir mussten uns mit einem hervorragenden Nusskuchen begnügen. So gestärkt ging es dann an den Aufstieg zu unserer heutigen Unterkuft.

Auf dem Weg dort hin hat uns dann nochmal ein kurzer Schauer erwischt, das Wetter hat sich aber dann gleich wieder gebessert.

Kim’s „Kau“-Party am Lafatscher Niederleger

Entlang des Lafatscherbaches, der jungen Isar ging es in weiter in Richtung Hütte.

Nach ca. 9 Stunden sind wir dann endlich auf dem Hallerangerhaus angekommen. Nachdem wir aus den Schuhen raus waren ging es erst mal aufs Zimmer und in die Wohlfühlklamotten bzw. in die Dusche.

Zum Abendessen haben wir die Halbpension mit dem 3-Gänge-Menü gewählt. Es gab einen Salat mit/ohne Karotten, einen Schweinebraten mit Blaukraut mit/ohne Schnittlauch aber immer ohne Soße. Die Küche hat offenbar irgendwie die letzten Reste zusammengekratzt. Das Paar an unserem Tisch hat den Schweinebraten mit Soße aber mit Sauerkraut bekommen und auch einen anderen Nachtisch wie wir. Alles etwas seltsam. Hier wurde aber etwas mehr auf Corona geachtet, also mehr Abstand an den Tischen.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge18,4 km
Aufstieg2094 hm
Abstieg2074 hm
Gehzeit9:22 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-2/182993018/?share=%7Eznwhn7wk%244ossb3e9

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge23,73 km
Aufstieg1645 hm
Schritte34201
Gehzeit9:21 h

Kosten

TypKosten
Kastenalm – Kuchen und Getränk€ 9,00
Unterkunft Hallerangerhaus€ 18,00
Halbpension / Getränke / Duschen Hallerangerhaus€ 72,40

Daten der Unterkunft

Hallerangerhaus
Kerstin und Thomas Lehner
0043720347028
info@hallerangerhaus.at
www.hallerangerhaus.at

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang nein
Lademöglichkeit beim Hüttenwirt
WLANnein

Bilder

Etappe 1 – Karwendelhaus

Samstag 15.08.2020

Tourenplanung

Die Etappe verläuft vom Bahnhof in Scharnitz vorbei an der Pürzlkapelle das Karwendeltal hinauf bis zum Karwendelhaus am Ende des Tals.

Länge16,6 km
Aufstieg835 hm
Abstieg4 hm
Gehzeit5:05 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-1/182025618/?share=%7Eznttysha%244ossyopc

Wettervorhersage

Heiter bis bewölkt mit Schauerneigung gegen Nachmittag/Abend

Beschreibung der Tour

Aufstehen um 3 Uhr früh, um mit dem Zug um 04:09 Uhr von Oberkotzau in den Regional Express über Weiden nach Nürnberg zu steigen. Vor Nürnberg hat es erst mal richtig zu regnen angefangen. Gefahren wurde der Zug von einem ehemaligen Nachbarn, den wir in Nürnberg am Bahnhof beim Frühstücken (41 Minuten Umstiegszeit) getroffen haben. Um 07:02 sind wir mit dem ICE weiter nach München (08:07 Uhr) gefahren, um dort um 08:32 Uhr weiter in den Regionalzug nach Scharnitz zu steigen. Dort sind wir leider erst mal in den falschen Zugteil gestiegen. In Garmisch hatten wir aber die Möglichkeit, in den richtigen Zugteil, der über Mittenwald nach Scharnitz fährt umzusteigen. Mit kurzer Verspätung sind wir um 10:40 Uhr sind wir dann endlich in Scharnitz angekommen.

Hier wollten wir uns für die Tour zum Karwendelhaus erst mal mit einer Brotzeit beim Bäcker versorgen, mussten aber dann feststellen, dass in Österreich ein Feiertag war, und der Bäcker leider geschlossen hatte. An der Tankstellen habe wir dann aber eine Packung Butterkekse ergattern können.

Dann ging es endlich los. Zunächst durch den Wald über einen etwas steileren Pfad an einer Kapelle vorbei und dann auf die „Forstautobahn“ ins Karwendelgebirge hinein.

Nach ungefähr einem Drittel der Strecke haben wir ein schönes Plätzchen am Fluss gefunden, wo wir erst mal gemütlich eine Pause eingelegt haben.

Nach einer zweiten Pause musste wir dann mal kurz die Regenkleidung anlegen, weil ein kurzer Schauer durchgezogen ist. Nach 10 Minuten war aber alles vorbei und es kam auch gleich die Sonne wieder raus. Nun konnten wir auch schon unser Etappenziel, das Karwendelhaus am Ende des Tals auf dem Bergrücken erkennen.

Vor der Hütte musste aber nochmal ein ordentlicher Anstieg bewältigt werden. Hier gab es zum glück einen Wanderweg durch die Latschen, sodass wir für das letzte Stück die „Forstautobahn“ verlassen konnten.

An der Hütten angekommen wurde erst mal das Zimmer bezogen, um dann gleich anschließend auf der Terrasse vor der Hütte einen Pflaumenkuchen mit Sahne und herrlicher Aussicht zu genießen.

Kim musste sich dann noch umgedingt mit kaltem Wasser die Haare waschen. Sehr gefreut hat sie sich über ihre bequemen Hosten und den Pullover, der noch in den Rucksack gepasst hat. Diese Garnitur hat sie sich mit vergnügen nach jeder geschafften Tagestour angezogen.

Zum Abendessen haben wir am ersten Tag auf die 4-Gänge-Halbpension verzichtet und uns für ein Essen von der Karten entschieden. Kim hatte eine Backerbsensuppe und einen Wurstsalat mit Essig, Martin eine Champignoncremesuppe und Spaghetti Bolognese. Draußen gab es nochmal einen kräftigen Regenschauer.

Nach dem Abendessen haben wir uns dann ganz schnell auf unser Zimmer verzogen, weil die Gaststube mittlerweile hoffnungslos überfüllt war. Corona-Schutzmaßnahmen außer bei den Angestellten (Gesichts-Visir) war hier keine Spur, und Abstände oder Schutzwände an den Tischen wurden auch nicht sichergestellt. Im Gegenteil, es wurden sogar noch zusätzliche Tische und Stühle in den Gastraum gebracht, weil immer noch mehr Gäste kamen. Gleich am Anfang eine etwas verstöhrende Szenerie.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge17,7 km
Aufstieg1145 hm
Abstieg344 hm
Gehzeit4:50 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-2020-etappe-1/184574995/?share=%7Ezoz9jx4k%244ossjbgh

Daten der Tour (gemenssen mit fitbit)

Länge18,31 km
Aufstieg663 hm
Schritte21085
Gehzeit4:29 h
Achtung !!! Messung unvollständig wegen Unterbrechung

Kosten

TypKosten
Zugfahrt Oberkotzau – Scharnitz€ 29,40
Frühstück Bahnhof Nürnberg€ 9,25
Unterkunft Karwendelhaus€ 26,00
Essen Karwendelhaus€ 39,90
Frühstück Karwendelhaus€ 24,00

Daten der Unterkunft

Karwendelhaus
Brigitte und Andreas Ruech
+43 720 983554
info@karwendelhaus.com
www.karwendelhaus.com

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang vor der Hütte
Lademöglichkeit Steckdose im Zimmer
WLANnein

Bilder

Tourenplanung – Teil 3

Reservierung der Unterkünfte

Die Reservierung der Unterkünfte war über das Internet heutzutage sicherlich wesentlich einfacher als „früher“, aber dennoch alles andere als einheitlich. Einige Unterkünfte konnten über „booking.com“ gebucht werden, manche Hütten akzeptieren Reservierungen über das Buchungsportal der Alpenvereine, andere per E-Mail und manche Hütten muss man telefonisch reservieren.

Nicht für alle Touren eine Alternative

Durch die „Reservierungs-Pflicht“ musste die Tour wie gesagt in engen Grenzen bzw. nach einem streng vorgegebenen Plan durchgeführt werden. Zum Beginn der Tour war aber klar, dass hauptsächlich dadurch nicht wie eigentlich notwendig für sämtliche Touren eine Alternative gefunden werden konnte, weil das teilweise einfach nicht möglich war bzw. in unrealistischen Alternativen (Gehzeit) endete.

Touren in Südtirol schlecht geplant

Außerdem ging ich mit dem Gefühl an den Start, dass die Etappen im dritten Drittel der Tour nicht besonders gut geplant waren. Es hatte sich während der Planungs-Phase der Eindruck aufgedrängt, dass die Hütten-Infrastruktur in Südtirol „dünner“ als in Tirol/Österreich ist, und somit weiteren bzw. anspruchsvollere Tagesetappen ergeben hatten. Aufgrund der kurzfristigen Planung wurde dieser Umstand letztendlich aber in Kauf genommen.

Ausblick

Schließlich sollte sich herausstellen, dass die Tourenplanung am PC bestimmte Aspekte u.U. nicht berücksichtigt, bzw. mit besonderem Augenmerk versehen müssen. So wurden nämlich sowohl von der Software, als auch vom Bediener, die Übergänge über Gletscher nicht wirklich als solche berücksichtigt, bzw. mit der notwendigen Aufmerksamkeit bedacht.

Es sollte sich aber auch herausstellen, dass trotz „Reservierungs-Pflicht“ und eine Planung in engen Grenzen auf der Tour dennoch eine gewisse Flexibilität und die Möglichkeit zur Umplanung ergeben hat

endlich geht’s los …

Nun wurde aber genug zur Vorbereitung gesagt und wir begeben uns endlich auf die Tour.