Tourenplanung Teil 4

Die ursprüngliche Planung der Tour sah ja vor, bis zum Gardasee zu kommen. Hauptsächlich wegen meinem Knie war dies ja aber dann nicht mehr möglich.

Durch die relativ kurzfristige Planung im Vorfeld war vor allem die letzte Tourenwoche ziemlich „optimistisch“ geplant. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es daher wahrscheinlich besser gewesen ist, die Tour in Meran abzubrechen bzw. abbrechen zu müssen.

Die Kaltfront, die am 28.08. über Südtirol gezogen ist, hat am Abend und dem folgenden Tag im Brennertal zu schweren Überschwemmungen und Autobahn-Sperrungen geführt. Damit verbunden war auch Schneefall ab ca. 2000m.

Die weiteren Touren wären zum einen relativ lange, zum anderen über eine Höhe von bis zu 3000m und am letzten Tag auch mit einem Biwak auf ca. 2300m gewesen.

Solche Touren bei schlechten Bedingungen, Regen und Schnee hätten sicherlich die bis hier hin äußerst positiven Erinnerungen eingetrübt.

Zur Vollständigkeit hier die Planung der restlichen Etappen:

Etappe 14 – Martell

Tourenplanung 2 teilig:

https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-14-a/182157638/?share=%7Eznukoadn%244ossywyl

Hochganghaus – Abstieg nach Töll – Vinschgaubahn bis Goldrain

https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-14-b/182158640/?share=%7Eznukcsfv%244ossywyk

Alternativ von Goldrain mit dem Bus bis Martell

Unterkunft:

Gasthof Edelweiss
Dorf 98, Martell,
+39 0473 744526

Etappe 15 – Lyfialm

Tourenplanung:

https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-15/182159050/?share=%7Eznukjmbe%244ossywa3

Martell – Marteller Höhenweg – Lyfialm

Alternativ mit dem Bus von Martell bis zur Lyfialm (Ruhetag)

Unterkunft:

Lyfi Alm
+39 333 2770100
info@lyfialm.it

Etappe 16 – Coler

Tourenplanung:

https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-16/182166344/?share=%7Eznultptz%244ossywmy

Lyfialm – Salentjoch – Salent Wasserfälle

Unterkunft:

B&B CASCATE DI SAENT.
TEL 3209285521

Etappe 17 – Cogolo

Tourenplanung:

https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-17/182166603/?share=%7Eznulyjbv%244ossywmb

Coler – Passo Cercen – Cogolo

Unterkunft:

Hotel Biancaneve
V.Casarotti,110, Cogolo
+390463754100

Etappe 18 – Serodoli

Tourenplanung:

https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-18/182166925/?share=%7Eznuldhov%244ossywme

Cogolo – Bus bis Pellizano – Fazzon, Passo di Val Gelada – Biwak Serodoli

Unterkunft:

Biwak Serodoli

Die Tour in Zahlen

13 Tourentage und ein Ruhetag lagen hinter Kim und mir. Wir haben viel erlebt und viel geleistet. Was genau ist hier nochmal übersichtlich zusammengefasst:

EtappeDistanzDauerAufstiegAbstieg
Karwendelhaus17,74:501145344
Hallerangerhaus18,49:2220942074
Innsbruck16,33:396131423
Adolf-Pichler-Hütte10,43:201140122
Potsdamer Hütte9,54:53748718
Westfalenhaus18,27:3716161317
Winnebachseehütte11,36:4313111237
Amberger Hütte11,14:4010571294
Hildesheimer Hütte16,47:1619331153
Schutzhütte Schneeberg13,42:506191103
Pfelders20,44:4110342045
Hochganghaus17,14:521113804
Meran5,61:143474
185,82 + 17:571442614108

Etappe 13 – Meran

Freitag, 28. 08.2020

Tourenplanung

Die Tour verläuft tendenziell Bergab auf dem Meraner Höhenweg in entgegengesetzter Richtung vom Hochganghaus zur Bergstation der Seilbahn Hochmuth.

Länge5,2 km
Aufstieg2 hm
Abstieg487 hm
Gehzeit1:52 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-13-abstieg-meran/184228026/?share=%7Ezoockcer%244ossijnc

Wettervorhersage

Die Wolken als Vorboten der herannahenden Kaltfront hatte sich schon am Abend über Meran und Bozen gezeigt, und am Morgen war kaum noch Sonne zu sehen. Somit war klar, dass die Tour an dieser Stelle zu Ende sein wird.

Beschreibung der Tour

Der Wecker klingelte auch an diesem Tag nochmal sehr früh, da wir rechtzeitig zur ersten Fahrt an der Seilbahn sein wollten. Nach einem kurzen Frühstück ging es um 6:30 Uhr am Hochganghaus los.

Der Weg führte ständig bergab durch den Wald bis zur Leiteralm auf halbem Weg. Dort weist ein schönes Holzschild auf den Meraner Höhenweg hin.

Nach weiteren 45 Minuten war dann auch schon das heutige Etappenziel, die Bergstation der Seilbahn erreicht.

Im Tal angekommen ging es nochmal kurz zu Fuß bis zur Bushaltestelle, wo uns der Bus bis zum Bahnhof nach Meran gebracht hat. Von aus ging es weiter mit der Regionalbahn nach Bozen, wo wir in einen total überfüllten EuroCity-Zug nach München eingestiegen sind. Von München nach Hof sind wir umsteigefrei mit dem Alex gefahren …

… und dann war die Tour vorbei!

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge5,6 km
Aufstieg3 hm
Abstieg474 hm
Gehzeit1:14 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-13-abstieg-meran/184228026/?share=%7Ezoockcer%244ossijnc

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge6,27 km
Aufstieg86 hm
Schritte7746
Gehzeit1:15 h

Kosten

TypKosten
Seilbahn € 10,00
Verpflegung Heimfahrt€ 9,01
Bus Meran Bahnhof€ 3,00
Zug Meran Bozen€ 10,00
Zug Bozen Oberkotzau€ 88,30

Bilder

Etappe 12 – Hochganghaus

Donnerstag 27.08.2020

Tourenplanung

Ursprünglich stand diese Etappe als die dreizehnte auf dem Plan. Dadurch dass wir am Tag zuvor nicht zur Hochalm, sondern direkt nach Pfelders gegangen sind, haben wir sozusagen einen Tag gewonnen.

Die Tour verläuft von Pfelders durch das Faltschnaltal zum Faltschnaljöchl, weiter über das Spronserjoch, dann vorbei am Schiefersee, Grüner See und Langsee zur Hochgangscharte und schließlich hinab zum Hochganghaus.

Länge13,5 km
Aufstieg1110 hm
Abstieg896 hm
Gehzeit5:30 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-13/182157441/?share=%7Eznujye4g%244ossywyj

Alternativ kann man mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln über Moos, und St. Leonhard nach Meran fahren, um von dort den Aufstieg zum Hochganghaus zu machen.

Wettervorhersage

Vor einer herannahenden massiven Kaltfront sollte der Tag nochmal von relativ stabilen Wetter geprägt sein. Gegen Nachmittag können aber schon vereinzelt Quellwolken bzw. dichtere Wolkenfelder durchziehen.

Beschreibung der Tour

Pünktlich um 6:15 Uhr klingelte der Wecker. Wie jeden Tag machten wir uns bereit, packten die Sachen zusammen und waren um 7:00 Uhr beim Frühstück. Das Hotel hatte ein hervorragendes Frühstücksbuffet aufgebaut, an dem wir uns ausgiebig satt gegessen haben. Schließlich haben wir uns noch ein Lunchpaket für die heutige Tour packen lassen.

Los ging es gegen 8:00 Uhr. Der Weg verläuft leicht bergan dem Faltschnaltal folgend Richtung Süden. Leider schmerzte schon beim Aufstieg das Knie schon wieder leicht.

Weg zum Faltschnaljöchel (Bildmitte)

Am Faltschnaljöchl wurde eine kurze Verschnaufpause eingelegt, bevor es dann weiter zum höchsten Punkt der heutigen Tour, dem Spronserjoch ging. Direkt hinter dem Joch befindet sich der Schiefersee geschützt von den umliegenden Erhebungen. Hier haben wir unsere Brotzeitpause eingelegt und anschließend ein kleines Nickerchen gemacht.

Schiefersee

Weiter ging es am Schiefersee vorbei hinab zum Grün See mit Fischbestand und wieder etwas bergan zum Langsee.

Grün See im Vordergrund, Langsee dahinter

Ab hier kamen uns auf einmal sehr viele Wanderer entgegen. Wir waren nun auf dem Meraner Höhenweg unterwegs, auf dem an dieser Stelle mit der nahen Seilbahn wohl vor allem Tagestouren unternommen wurden.

Unser weg führte uns weiter am nördlichen Ufer des Langsees zur Hochgangscharte, von wo sich auf einmal ein wunderschöner Blick auf Meran und am Horizont auf die Dolomiten bot. Außerdem konnte man unser heutiges Ziel, das Hochganghaus von hier aus sehen.

Blick auf Meran (Vordergrund) und die Dolomiten am Horizont

Bevor wir das Ziel erreichten lag aber noch ein langer schmerzhafter Abstieg mit vielen Treppenstufen vor mir. Treppenstufen waren in dem Moment genau das, was mein Knie nicht vertrug. Mit entsprechend vielen Pausen haben wir schließlich das Hochganghaus erreicht. Hier wurde natürlich erst mal ein Apfelstrudel mit Heißer Schokoloade und Sahne bestellt.

Anschließend haben wir unser Zimmer bezogen, uns kurz gewaschen um uns dann vor dem Abendessen nochmal eine Stunden auf der Terasse in die Sonne zu legen.

Zum Abendessen haben wir uns solides Menü aus Vorsuppe und Hauptgang von der Speisekarte ausgewählt. Kim hatte eine Brotsuppe und ich ein Backerbsensuppe. Dazu haben wir beide die Hüttennudeln, also Makkaroni mit Speck, Zwiebeln, Sahne und Parmesan gegessen.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge17,1 km
Aufstieg1113 hm
Abstieg804 hm
Gehzeit4:52 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-12/184320366/?share=%7Ezoowqgsa%244ossissm

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge19,51 km
Aufstieg1285 hm
Schritte28282
Gehzeit7:51 h

Kosten

TypKosten
Unterkunft / Verpflegung Hochganghaus€ 114,10

Unterkunft

Hochganghaus
Annelies Erlacher
+39 0473 443310
erlacher@hochganghaus.it

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang oberhalb der Hütte
Lademöglichkeit Steckdose im Zimmer
WLANnein

Etappe 11 – Pfelders

Mittwoch 26.08.2020

Ursprüngliche Tourenplanung

Die ursprüngliche Planung sah, im Vergleich zu der Tour vom Vortag, eine relativ kurze Etappe von der Schutzhütte Schneeberg zur Schutzhütte Hochalm vor, um dann am nächsten Tag erneut mit einer relativ kurzen Tour und öffentlichen Verkehrsmitteln nach Pfelders zu kommen.

Länge9,1 km
Aufstieg645 hm
Abstieg848 hm
Gehzeit3:30 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-11/182031956/?share=%7Ezntwfxka%244ossyodf

Da sich aber gerade eine günstige Wetterlage eingestellt hatte, und wir in einer guten Verfassung waren, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, schon einen Tag früher nach Pfelders zu kommen, und dort dann einen weiteren Ruhetag einzulegen bzw. das günstige Wetter zu nutzen um direkt weiter zu kommen. Nachdem ich am Vortag die Unterkunft in Pfelders erreicht habe, haben wir spontan unsere 11. Etappe umgeplant und haben den direkten Weg nach Pfelders in Angriff genommen. Die Übernachtung auf der Hochalm wurde also ausgelassen.

Tourenplanung neu

Von der Schutzhütte Schneeberg zur Schneebergkehre an der Timmelsjoch Hochalpenstraße. Von dort mit dem Bus in Richtung Österreich bis zur Haltestelle Seeber Kehre. Von hier dem Tiroler Höhenweg folgend südlich in das Seewertal hinauf bis zum Grubjoch und wieder hinab nach Pfelders.

Länge18,5 km
Aufstieg1056 hm
Abstieg2151 hm
Gehzeit7:17 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-11-variante-teil-1/184163540/?share=%7Ezoonqkxt%244ossidj9
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-11-variante-teil-2/184163577/?share=%7Ezoonr9gt%244ossidj9

Wettervorhersage

Unter Hochdruckeinfluss stabile Wetterverhältnisse mit ein paar Schleierwolken.

Beschreibung der Tour

Der Busfahrplan hat an diesem Morgen den Takt vorgegeben. Wir konnten bis 6:45 Uhr schlafen, um gegen 7:15 Uhr beim Frühstück zu sein. Gegen 8 Uhr sind wir dann aufgebrochen und haben uns an den Abstieg vom Schneeberghaus auf breitem Weg zur Schneebergbrücke an der Timmelsjoch Hochalpenstraße gemacht. Für die ca. 700 hm haben wir ungefähr eine Stunde gebraucht und waren rechtzeitig um 9:07 Uhr an der Bushaltestelle, um den Bus Richtung Österreich zu besteigen.

Nach 20minütiger Fahrt hat uns der Bus an der Haltestelle Seeber Kehre abgesetzt. Von dort sind wir dem Tiroler Höhenweg folgenden an der Seeberalm vorbei in das Seewertal gewandert.

Wir sind dann ca. 1,5 Stunden stetig bergauf vorbei am Sonnenblick, einem kleinen Hüttchen bis zum Scheib See gewandert, wo wir eine ausgiebige Mittagspause eingelegt haben. Nachdem der gemütlichen Brotzeit haben wir uns in der warmen Mittagssonne ausgeruht und haben dann noch ein paar flache Steine über den kleinen See springen lassen. Kim hat sich intensiv um den kleinen Zulauf des Sees gekümmert, und diesen auf einer Länge von ca. 50 Meter ordentlich verbreitert.

Nach der Pause ging es noch kurz hoch zum Grubjoch (Rauhes Joch). Von hier bot sich ein herrlicher Blick nach Westen in das Passeiertal über Moos bis nach St. Leonhard.

Am Joch änderte sich der Weg. Nun ging es am Berg entlang steil, teilweise ausgesetzt, teileweise mit Stahlseilen versichert auf fast 2800 Meter Höhe hinauf, um dann nach ca. 30 Minuten an der Südseite der Bergkette in der warmen Sonne den langen Abstieg nach Pfleders zu beginnen.

Der Abstieg ging über grüne Wiesen vorbei an dem ein oder anderen Gebirgsbach. Ab ca. 2600 Meter Meereshöhe begann dann aber mein rechtes Knie zu schmerzen, was mich dann immer wieder zu kurzen Pausen zwang.

Vor bei an der verfallenen Imst Alm sind wir dann weiter unten noch auf ganz besonderen Alpine gefahren getroffen. Der Weg führte direkt an einer ziemliche schiefen Scheune vorbei, die schon durch einen massiven Holzbalken abgestützt werden musste, und deren Holzbretter sich durch die Last des Daches schon verbogen hatten.

Als die 1200 hm Abstieg dann endlich geschafft waren, und wir in dem kleinen Ort unter den vielen Hotles und Pensionen auch unseres gefunden haben, wurde erst mal im luxuriösen Bad unseres Zimmers ausgiebig geduscht.

Anschließend sind wir in der Nähe der Seilbahn zu einer kleinen Hütte mit dem Namen „Pisten Pub“ und haben uns dort einen Apfelstrudel und ein Tiramisu gegönnt.

Kims Freundin kennt sich in Pfelders ziemlich gut aus, weil sie regelmäßig zum Skifahren in den Ort kommt. Sie hat uns dann auch direkt eine gutes Restaurant für unser Abendessen empfohlen. In dem Hotel, in dem wir untergebracht waren, gab es Abendessen nämlich nur auf Vorbestellung, und da wir spontan einen Tag früher angereist waren, mussten wir uns anderweitig im Ort nach einem Abendessen umsehen.

Die Wahl viel auf die Pension Rosemarie, wo wir wieder ein ausgezeichnetes Südtiroler Essen serviert bekamen. Kim hatte sich für einen Salat mit Lachsröschen entschieden. Ich habe als Vorspeise eine Kartoffelcremesuppe und zum Hauptgang ein deftiges Tiroler Cordon Bleu gewählt. Auf die Nachspeise haben wir verzichtet.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge4,3 km + 16,0 km = 20,3 km
Aufstieg0 hm + 1034 hm = 1034 hm
Abstieg692 hm + 1352 hm = 2045 hm
Gehzeit0:53 h + 3:48 h = 4:41 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-11-variante-teil-1/184171535/?share=%7Ezoor3tok%244ossidyo
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-11-variante-teil-2/184215249/?share=%7Ezooypbpe%244ossijxk

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge20,06 km
Aufstieg1112 hm
Schritte27834
Gehzeit5:46 h

Kosten

TypKosten
Bus € 2,60
Pisten Pub€ 19,10
Abendessen Pension Rosemarie€ 50,00
Unterkunft Alpshotel Bergland€ 126,80

Daten der Unterkunft

Alpshotel Bergland
Pfleder 27
I-39013 Pfelders im Passeiertal
www.alpshotelbergland.com

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang im Hotel
Lademöglichkeit Steckdose im Zimmer
WLANja

Etappe 10 – Schutzhütte Schneeberg

Dienstag 25.08.2020

Tourenplanung

Die Route verläuft von der Hildesheimer Hütte südöstliche zum Gamezplatzl am Gaiskopf und weiter vorbei am Triebkarsee zur Siegerlandhütte. Von dort weiter südlich zur Windachscharte (Grenze nach Italien) weiter durch die Timmelsalm zur Karlsscharte und schließlich zum Bergwerks-Museum Schutzhaus Schneeberg.

Länge13,8 km
Aufstieg768 hm
Abstieg1313 hm
Gehzeit6:35 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-10/182030768/?share=%7Ezntvwieh%244ossyoda

Als Alternative käme wieder ein Abstieg ins Tal und der Wanderbus nach Sölden in Frage. Vor dort mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln über das Timmelsjoch nach Italien und der Aufstieg zum Schutzhaus Schneeberg.

Wettervorhersage

Klares Wetter, Sonnenschein, am Mittag vereinzelt Wolken und lokal Schauer, nachts wieder klar.

Beschreibung der Tour

Der Wecker klingelte wieder wie gewohnt um 6:15 Uhr. Im Lager auf der Hildesheimer Hütte waren wir nicht alleine. Deshalb haben wir dann so leise wie möglich die Sachen zusammengepackt und waren um 6:45 Uhr beim Frühstück. Dabei haben wir uns sehr viel Zeit gelassen und sind dann erst kurz vor 8 Uhr aufgebrochen.

Der Regenschauer vom Vortag war in der kalten Nacht auf den Tischen und Bänken vor der Hütte zu Eis gefroren. Den ersten Teil unserer heutigen Tour mussten wir dann auch in der morgentlichen Kälte und im Schatten bewältigen. Wir mussten zunächst einige Meter absteigen um dann nach einem Aufstieg den Gamsplatzl bzw. Gaißjoch zu erreichen. Hier standen ganz viele und hohe Steinmandl und wir hatten einen schönen Blick auf unser nächstes Zwischenziel, die Siegerlandhütte im Süden, und Richtung Westen auf die Wildspitze.

Es folgte der nächste Abstieg am herrliche türkisblauen Triebkarsee vorbei zur Siegerlandhütte. Hier haben wir eine kurze Pause gemacht und Kim musste schon die erste Brotzeit zu sich nehmen. Von der Hütte aus ging es wieder bergan über verblocktes Gelände zur Windachscharte, die auch die Grenze zwischen Österreich und Italien darstellt.

An der Windachscharte eröffnete sich ein grandioser Blick auf das erste südtiroler Tal, die Timmelsalm mit dem Schwarzsee. Hier haben wir dann eine ausgedehnte Brotzeitpause eingelegt und den herrlichen Ausblick und die warmen Sonnenstrahlen genossen.

Unser Weg führte uns hinab und rechts vorbei am Schwarzsee einmal komplett durch den oberen Teil der Timmelsalm, landschaftliche sicher einer der Highlights der gesamten Tour bei bestem Wetter. Hier haben wir auch keine Kühe, sondern Pferde gesehen.

Nachdem wir die gegenüberliegende Karlsscharte erreicht hatten war es dann nur noch ein kurzer Abstieg, bis unsere Unterkunft, das Schutzhaus Schneeberg in Sicht kam, die wir dann auch relativ schnell erreichten.

Nachdem wir das riesige Lager unter dem Dach bezogen hatten, haben wir uns dann erst mal wieder Kuchen und heiße Schokolade mit Sahne gegönnt.

Vor dem Abendessen haben wir uns in der kostenlosen Dusche ausgiebig geduscht und anschließend noch die Gelegenheit genutzt ein bisschen Wäsche zu waschen.

Zum Abendessen gab es ein üppiges 3-Gänge Menü. Kim hatte als Vorspeise eine Nudelsuppe, ich zwei Spinatknödel mit Salat. Alleine das hätte mir trotz der langen Tour eigentlich schon ausgereicht. Zum Hauptgang gab es ein riesiges Schnitzel Wiener Art mit Kartoffelsalat. Zum Nachtisch wurde schließlich noch ein Panacotta gereicht und zum Abschluss noch ein Heidelbeer-Schnaps serviert.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge13,4 km
Aufstieg619 hm
Abstieg1103 hm
Gehzeit2:50 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-10/184163601/?share=%7Ezoonrfnk%244ossidja Achtung unvollständig !!!

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge20,28 km
Aufstieg967 hm
Schritte28410
Gehzeit7:07 h

Kosten

TypKosten
Unterkunft Schutzhütte Schneeberg€ 122,00

Daten der Unterkunft

Schutzhütte Schneeberg
schutzhuette@schneeberg.org
Telefon +39 0473 932900 +39 348 6905656

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang ca. 200 m vor der Hütte
Lademöglichkeit Steckdose im Lager
WLANja, kostenlos

Etappe 9 – Hildesheimer Hütte

Montag 24.08.2020

Tourenplanung

Von der Amberger Hütte weiter dem Sulztal folgend in Richtung Sulztalferner. An der ersten Geländekante links halten und den Fluss über die Brücke überqueren. Dem Weg weiter folgen und wieder nach links in das Bockkar abbiegen. Der Weg führt dann rechts aus dem Kar heraus auf den Grat bis fast zum Gipfel des Hinteren Daunkopf. Abstieg über das Daunjoch zum Daunkoglferner und über den Schaufelferner hoch zum Bildstöckljoch. Von dort über den Gaißkarferner hinab zur Hildesheimer Hütte.

Länge12,8 km
Aufstieg1529 hm
Abstieg764 hm
Gehzeit6:45 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-9/182030250/?share=%7Ezntveozz%244ossyod7

Als Alternive für schlechte Wetterverhältnisse habe ich den Abstig von der Amberger Hütte nach Gries geplant. Mit dem Wanderbus bis Längenfeld fahren um von dort den Bus bis Sölden zu kommen. Von dort über die Windachalm den Aufstieg Hildesheimer Hütte.

Wettervorhersage

Anfangs einige Auflockerungen, im Tagesverlauf ist aber mit zunehmender Bewölkung zu rechnen. Bis zum Abend einzelne Schauer möglich.

Beschreibung der Tour

Auch heute klingelte um 6:15 Uhr der Wecker. Um 6:45 Uhr waren wir dann fertig gepackt am reichlichen Frühstücks-Buffet. Es waren natürlich auch schon wieder jede Menge Kinder auf den Beinen, ganz zu Kims Begeisterung. Nachdem wir gefrühstückt und uns eine Brotzeit gemacht hatten, ging es dann gegen halb Acht los.

Nach ca. 20 Minuten Gehzeit, trafen wir einen Bauern, der mit dem Auto auf die Alm gekommen war und ca. 20 Meter von einer Kuh entfernt stand. Wir erfuhren, dass er auf den Tierarzt wartete, weil die Kuh am Tag zuvor gestürzt war, und sich ein Bein verletzt hatte. Der Tierarzt sollte der Kuh ein Antibiotikum spritzen.

Wir gingen den Weg weiter als sich hinter uns das Wetter langsam zuzog und wir nach weiteren 30 Minuten im Nebel wandern mussten. Der Weg war im oberen Sulztal zum Glück hervorragen markiert, sodass wir auch unter diesen Bedingungen problemlos den Weg zum Bockkar fanden. Erst hier ab einer Höhe von ca. 2600m kamen wir dann wieder aus den Wolken heraus und konnten vor einer sehr interessanten Gelscher-Formation den Gipfel des Hinteren Daunkogels erkennen.

Bis wir diesen Gipfel erreichten, mussten wir aber noch über 300 hm am teilweiße ausgesetzten Grat mit und ohne Seilversicherungen geklettert und überwunden werden.

Kurz vor dem Gipfel konnten wir dann aber über den dort schneebedeckten Gletscher abkürzen und haben schließlich das Gipfelkreuz des Hinteren Daunkogels erreicht. Dort konnten wir uns auf die erste Seite des neue Gipfelbuch eintragen und haben erst einmal eine ausgiebige Brotzeitpause gemacht.

Der Blick zurück ins Sulztal zur Amberger Hütte und auf den Sulztalferner war frei, der Blick auf den Stubaier Gletscher andererseits war weiterhin von tiefer liegenden Wolkenfeldern verdeckt.

In diese Richtung kamen wir dann über das Daunkarjoch. Ab da bot sich nun auch ein erschreckender Blick über die Überreste des Stubaier Gletscher mit seinen zahllosen Ski-Anlagen und teilweise abgedeckten Eisflächen.

Das nächste Ziel war die Station Eisgrat in Mitten dieses riesigen Skigebietes, um von dort mit der Gondelbahn zum Schaufeljoch, denn mangels Gletscherausrüstung kam Aufstieg direkt auf dem Gletscher nicht in Frage. Auf ca. 2700m Höhe haben wir uns durch das teilweise unwegsame Gelände geschlagen bis wir schließlich den Fahrweg, der zur Station Eisgrat führte erreichten und kurz darauf dann auch die Station Eisgrat.

Hier auf 2900m waren wir dann endlich wieder in der Zivilisation angekommen. Nach einem kurzen Besuch des Shopping-Centers haben wir uns in der „Steinbockbar“ erst mal einen Kaiserschmarrn und Heiße Schokolade mit Schlag gegönnt.

Gegen 15 Uhr haben wir uns dann mit der Gondelbahn zur Bergstation Schaufeljoch auf den Weg gemacht. Da es zu unserem heutigen Ziel, der Hildesheimer Hütte nicht mehr weit war, haben wir dort auch noch einen Abstecher zu dem Aussichtpunkt „Top of Tyrol“ gemacht.

Beim Abstieg zur Hildesheimer Hütte über den Gaißkarferner hat uns dann leider noch ein kleiner Regenschauer erwischt, das Wetter hat sich gleich darauf aber wieder gebessert. Kim, die wieder mal als erste auf der Hütte angekommen war, wurde dann vom etwas ruppigen Hüttenwirt nicht ganz ernst genommen, als sie ihm sagte, dass wir von der Amberger Hütte kommen. Der konnte sich offenbar nicht vorstellen, dass das Mädel an diesem Tag so eine Tour gemacht hatte.

Nachdem wir unser Lager bezogen hatten, sind wir in den Gastraum, um auf das Abendessen zu warten. In der Zwischenzeit hat es draußen dann doch einen recht kräftigen Regenschauer gegeben. Schließlich gab es ein ein hervorragendes Abendessen mit einer Creme-Suppe als Vorspeise, ein äußerst zartes und geschmackvolles Lammragout zum Hauptgang und einen Hefekuchen mit Pfirsichmarmeldade und Vanillesoße zum Nachtisch.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge16,4 km
Aufstieg1933 hm
Abstieg1153 hm
Gehzeit7:16 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-9/183979814/?share=%7Eznzitrrg%244ossfpvn

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge20,44 km
Aufstieg1510 hm
Schritte30758
Gehzeit8:06 h

Kosten

TypKosten
Cafe Bar zum Steinbock Bergstation Eisgrat€ 20,10
Bergfahrt Eisgrat – Schaufeljoch€ 11,20
Unterkunft Hildesheimer Hütte€ 20,00
Essen Hildesheimer Hütte€ 77,40

Daten der Unterkunft

Hildesheimer Hütte – DAV Hildeheim
Elfriede und Gustav Fiegl
Telefon 0043 5254 2300
www.hildesheimerhuette.at

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang in der Hütte
Lademöglichkeit EG im Gastraum / am Gang
WLANnein

Bilder

Etappe 8 – Amberger Hütte

Sonntag 23.08.2020

Tourenplanung

Die Route geht von der Winnebachseehütte östlich über die Ernst-Riml-Spizte zum Gletschersee der Bachfallenferners. Von dort aus über den Gletscher bis zur Geislehnscharte und über den Wanderweg hinab ins Sulztal zur Amberger Hütte.

Länge9,1 km
Aufstieg748 hm
Abstieg976 hm
Gehzeit4:40 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-8/182029998/?share=%7Ezntv7mua%244ossyotf

Als Alternative für schlechtes Wetter bzw. wem der Übergang über den Gletscher und die Geislehnscharte zu gefährlich erscheint bleibt der Abstieg nach Gries und der Aufstieg auf der Straße bis zur Amberger Hütte.

Länge9,4 km
Aufstieg492 hm
Abstieg719 hm
Gehzeit3:20 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-8-variante/182030105/?share=%7Ezntv9att%244ossyodg

Wettervorhersage

Hinter der Kaltfront noch leichter Tiefdruckeinfluss. Leicht wechselhaft. Immer wieder unergiebiger Regen. Auflockerung bis zum Abend.

Beschreibung der Tour

Nach dem Ruhetag klingelte der Wecker wieder um 6:15 Uhr und wir waren um 7 Uhr fertig gepackt und abmarschbereit beim Frühstück.

Martin: „Kim hast du noch Muskelkater?“

Kim: „Nee, ich hab jetzt Muskel!“

Gespräch beim Frühstück nach 7 Tagen Tour und einem Ruhetag.

Gegen 8 Uhr sind wir dann zum Bachfallenferner aufgebrochen. Der Übergang vom Geröll auf den Gletscher war problemlos. Auf dem Gletscher waren dann auch noch eine gewisse Zeit lang Markierungen zu sehen, an die wir uns versucht haben zu halten.

Der Gletscher wurde mit zunehmender Höhe aber blank, weshalb wir auf das Schneefeld am Rand ausweichen mussten. Gletscherausrüstung haben wir nicht dabei gehabt.

Auf dem Schneefeld sind wir dann an einer Stelle vorbei gekommen, an dem Tauwasser ein kleines Loch in die Schneedecke geschmolzen hatte. Darunter hat sich eine nicht unerhebliche Spalte aufgetan. Durch das Schneefeld waren auch immer wieder quer zum Gletscher verlaufende Risse zu erkennen. Auf der AV-Karte sind an jener Stelle Spalten eingezeichnet.

Ab diesem Zeitpunkt sind wir dann so weit wie möglich am Fels entlang gegangen bis wir den Zustieg zur Geislehnscharte, welcher mit einem Stahlseil versichert ist, erreicht haben. Dieser ist auf den ersten Blick gar nicht so einfach zu erkennen.

Das lose Gestein das offensichtlich ständig durch die Scharte nach unten fällt hat den Übergang vom Gletscher auf den versicherten Steig nicht unbedingt einfacher gemacht. Erst von oben wurde dann auch die nicht unerhebliche Randkluft des Gletschers sichtbar, die teilweise von Geröll, teilweise von Schnee bedeckt ist.

Nach ca. 15 Minuten Kletterei am Stahlseil mit Gepäck und ohne Sicherung haben wir dann oben in der Scharte nach den aufregenden Erlebnissen erst einmal eine Pause mit Brotzeit gemacht. Hier gab es an geschützter Stelle eine kleine Fels-Bank.

Diesen Teil der Tour hätte man sicher ohne weiteres auch mit Gletscherausrüstung und Klettersteigset machen können.

Es hat zwar nicht geregnet, aber beim Abstieg ist dann nochmal Nebel aufgezogen und wir musste weite Teile des Weges praktisch ohne Sicht gehen.

Auf der Amberger Hütte angekommen haben wir dann erst einmal unser gemütliches Zweibett-Zimmer bezogen und eine warme Dusche genossen.

Danach haben wir uns am frühen Nachmittag wieder einen Himbeer-Creme-Kuchen und einen Apfelkuchen mit Kakao mit Sahne gegönnt.

Danach haben wir einige Runden UNO und Kniffel gespielt, um uns die Zeit bis zum Abendessen zu vertreiben. Alle 30 Minuten kamen neue Familien mit kleinen Kindern auf der Hütte an. Kim war begeistert 😉

Zum Abendessen haben wir wieder die Halbpension gewählt. Es gab eine Grießnockerl-Suppe als Vorspeise. Kim hatte zum Hauptgang Spaghetti mit Tomatensoße und Martin Spinatnudeln mit Käse. Zum Nachtisch wurde ein Blätterteig-Gebäck serviert.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge11,1 km
Aufstieg1057 hm
Abstieg1294 hm
Gehzeit4:40 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-8/183922816/?share=%7Eznzajw4c%244ossfncj

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge14,75 km
Aufstieg846 hm
Schritte21564
Gehzeit4:54 h

Kosten

TypKosten
Essen / Unterkunft Amberger Hütte€ 126,20

Daten der Unterkunft

Familie Lydia und Serafin Gstrein
+43 676 95 23 426
info@ambergerhuette.at
www.ambergerhuette.at

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang vor der Hütte
Lademöglichkeit Steckdose im Zimmer
WLANgegen Gebühr

Bilder

Etappe 7 – Winnebachseehütte

Freitag 21.08.2020 und Samstag 22.08.2020

Tourenplanung

Vom Westfalenhaus aus verläuft der Weg süd-östlich auf dem Dr.-Siemon-Weg um dann rechts das Kar des Grüne-Tatzen-Ferners zu erklimmen. Ab 2800m enden die Wegmarkierungen. Es geht weiter über Geröll und Schnee bzw. Eis bis zum Gipfel des Hohen Seeblaskogl. Vom Gipfel geht es den Weg zurück bis zum Ausstieg rechts auf ca. 3100m und dann hinab auf dem Wanderweg zur Winnebachseehütte.

Länge8,6 km
Aufstieg990 hm
Abstieg905 hm
Gehzeit4:40 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-7/182029397/?share=%7Ezntuximx%244ossyot9

Alternativ für schlechtes Wetter gibt es den unschwierigen Übergang vom Westfalenhaus übers Winnebachjoch zur Winnebachseehütte, was aber maximal als Halbtagestour durchgeht.

Länge6,2 km
Aufstieg515 hm
Abstieg428 hm
Gehzeit2:25 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-7-variante/182029518/?share=%7Ezntuzhgk%244ossyota

Wettervorhersage

Sonnenschein und warm. Durchzug einer Kaltfront am Samstag gegen Mittag.

Beschreibung der Tour

Da die heutige Tour wieder nicht all zu lange ist, haben wir den Wecker erst auf 6:45 Uhr gestellt. Martin ist aber schon vor dem Wecker aufgestanden, um ein paar Bilder vom Sonnenaufgang zu machen.

Kim wurde dann um 7 Uhr geweckt und wir waren um 7:30 Uhr beim Frühstück. Das Frühstücks-Buffet umfasste sogar frisch aufgebackene Brötchen. In aller Ruhe habe wir dann noch die Rucksäcke gepackt und sind gegen 8:30 Uhr aufgebrochen.

Der Weg verlief zunächst ohne wesentlichen Höhenunterschied weiter in das Tal hinein. Nach gut 2 Kilometern ging es dann aber ordentlich bergan durch ein Kar mit riesigen Blöcken.

Anfangs war der Weg noch markiert, auf ca. 2800m Höhe haben die Markierungen aber dann aufgehört. An dieser Stelle haben wir dann erst mal eine kleine Pause mit Brotzeit und Fotoshooting gemacht. Kurz vor der Stelle hat Martin an einem Wasserfall auch seine Trinkflasche aufgefüllt.

Ab hier musste man ohne Markierung weiter durch das freie Gelände über riesige Steinblöcke gehen bis man schließlich an der nächsten Geländestufe zum verbliebenen Gletscher bzw. dessen Schneefelder blicken konnte.

Über diese Schneefelder sind wir dann schließlich zum Gipfel-Aufschwung gelangt. Hier konnte man herrlich über die riesigen Felsblöcke bis zum Gipfelkreuz klettern.

Vom Gipfel aus bot sich bei optimalen Wetter-Bedingungen eine überwältigende Sicht über die Stubaier- und Ötztaler Alpen im Süden. Hier wurde wieder eine ausführliche Pause mit Nickerchen gemacht. Es war auch schon unser Ziel, die Winnebachseehütte zu sehen.

Am Gipfel gab es übrigens besten Mobilfunk-Empfang. Nach ca. einer dreiviertel Stunde Pause machten wir uns an den Abstieg vom Gipfel. Hier war mit den schweren Rucksäcken bei der Kletterei etwas Vorsicht angesagt.

Der Ausstieg aus dem Kar war dann rechts relativ einfach durch ein Wegweiser zu finden. Von dort an war der Wanderweg auch wieder markiert.

Mit dem Blick auf den Bachfallenferner ging es dann weiter in Richtung Hütte.

Den kurzen Abstecher zur Ernst-Riml-Spitze (ca. 50 Meter) wollte Kim aber dann doch nicht machen und lieber so schnell wie möglich zur Winnebachseehütte gehen.

Auf der Hütte angekommen haben wir erst mal unser zweier-Zimmer „Seeblick“ für die nächsten zwei Tage bezogen. Zur Abkühlung ist Martin dann anschließend im Winnebachsee bei bestem Wetter und relativ waremn Temperaturen kurz baden gegangen.

Im äußerst bequemen Liegestuhl ließe es sich wegen des kalten Windes dann leider doch nicht so lange aushalten, und wir haben uns auf die Terasse zurückgezogen, wo wir den Nachmittag mit einem Apfelstrudel und Kakao mit Schlag ausklingen lassen haben.

Zum Abendessen haben wir an diesem Tag auf die Halbpension verzichtet und von der Karte gegessen. Kim hat eine überbackene Polenta genommen und Martin das Tiroler „Gröschtl“.

Nach dem Essen habe sich dann noch 3 Hofer auf der Hütte eingefunden, mit denen wir dann bis fast 23 Uhr Mucken gespielt haben.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge11,3 km
Aufstieg1311 hm
Abstieg1237 hm
Gehzeit6:43 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-7/183594988/?share=%7Eznyjvsgh%244osserkf

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge15,11 km
Aufstieg1255 hm
Schritte23488
Gehzeit6:48 h

Ruhetag am Samstag 22.08.2020

Am Samstag ist Martin dann ohne Kim um 7:30 Uhr zum Frühstück. Kim wollte nämlich mal wieder ausschlafen. Vormittags ist Martin bei noch guten Wetterbedingungen dann ohne Gepäck und ohne Kim auf den Gänsekragen gegangen.

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge6,14 km
Aufstieg615 hm
Schritte9633
Gehzeit3:27 h

Nach der Rückkehr wurde Kim dann gegen 12 Uhr geweckt. Zum Frühstück gab es dann einen Kaiserschmarrn mit Kakao mit Schlag.

Anschließend wurden auf der Terasse dann die Schuhe geputzt und frisch eingewachst. Die Kaltfront war mittlerweile angekommen und wir haben den Nachmittag bei Skiwasser und Spielen wie Mensch-Ärger-Dich-Nicht, die Siedler von Catan und Mucken in der Wasserfallstube verbracht.

Die Sicht draußen ging zwischenzeitlich gegen Null und es regnete und Gewitterte heftig.

Zum Abendessen gab es dann wieder die Halbpension. Als Vorspeise wurde eine Rinderbrühe mit Nudeln und Karotten serviert. Als Hauptgang haben wir die Nudeln mit Käse und gebratenen Zwiebeln gewählt. Zum Nachtisch gab es einen Stratiatella-Joghurt mit Mandarinen und Sahne.

Kim: „Papa es ist wunderschön mit dir unterwegs zu sein, ABER geht’s dir nicht auch so dass du mal Zeit für dich brauchst? So ganz alleine sein halt …“

Martin: „Nee!“

Konversation auf der Winnebachseehütte

Kosten

TypKosten
Essen / Unterkunft Winnebachseehütte (2 Tage)€ 214,60

Daten der Unterkunft

Winnebachseehütte
Michael und Nina Riml
Tel. +43 05253 5197
winnebachseehuette@aon.at
http://www.winnebachseehuette.com/

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang vor der Hütte an der 2. Seilbahn-Stütze
Lademöglichkeit Steckdose in der Gaststube
WLANnein

Bilder

Etappe 6 – Westfalenhaus

Donnerstag 20.08.2020

Tourenplanung

Die Route führt vom Westfahlenhaus südlich weiter in das Fotscher Tal und dann über den Inneren Bremstall hoch zum Hochgrafljoch. Von hier hinab nach Lüsens und auf dem Sommerweg hoch zum Westfalenhaus.

Länge12,7 km
Aufstieg1324 hm
Abstieg1068 hm
Gehzeit6:45 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-6/182029186/?share=%7Ezntuv7lt%244ossyot7

Wettervorhersage

Sonnig mit vereinzelten Quellwolken aus denen vereinzelte Schauer entstehen können.

Beschreibung der Tour

Heute klingelt der Wecker wieder um 6:15 Uhr und wir waren wieder um 7 Uhr fertig gepackt beim Frühstücks-Buffet. Eine kleine Brotzeit haben wir uns auch mitgenommen.

Über Nacht war Kims Trinkblase am Schlauch-Anschluss ausgelaufen und ihr Rucksack nass geworden. Martin hat dann erst mal Kims nassen Rucksack für die erste Stunde tragen müssen.

Über den Inneren Bremstall ging es ordentlich hoch zum Hochgrafljoch, wo wir im Windschatten erst mal unsere Brotzeit gemacht haben. Das Wetter hat sich noch nicht gemäß dem Wetterbericht entwickelt. Es war noch relativ bewölkt und es wehte ein kalter Wind.

Erst beim Abstieg nach Lüsens sind die Wolken aufgerissen und die Sonne ist endlich durchgekommen und es hat sich ein herrlicher Blick auf den Lüsener Fernerkogel eröffnet.

Nach den 1000 hm Abstieg haben wir uns erst einmal im Alpengasthof Lüsens niedergelassen und einen Schokokuchen und einen Apfelstrudel mit Vanillesoße genossen. Weder der Kuchen, noch der Apfelstrudel und schon gar nicht der holländische Kellner haben hier einen guten Eindruck hinterlassen.

Da wir bis dahin gut vorangekommen waren haben wir anschließend noch eine Stunde Pause bzw. ein Nickerchen eingelegt, bevor wir uns dann über den wunderschönen Sommerweg an den Aufstieg zum Westfalenhaus gemacht haben.

Kim ist wieder mal vorausgerannt und hat sich bei der Ankunft im Westfalenhaus als erstes mal geduscht.

Nach der Ankunft hat sich Martin auch geduscht. Kim konnte trotz Kuchen am Nachmittag wieder mal das Abendessen nicht abwarten und hatte einen riesigen Hunger. Wir haben dann auf der Terasse noch einen Heiße Schokolade mit Schlag genossen und den Hüttenwirt über die Bedingungen auf dem Hohen Seeblaskogel befragt.

Das Abendessen auch auf dem Westfalenhaus ganz hervorragend, wobei es nicht ganz an das auf der Adolf-Pichler-Hütte heran kam. Als Vorspeise gab es eine Kaspressknödel-Suppe. Zum Hauptgang wurde ein Natur-Schnitzel mit Pfifferlingen und Salzkartoffeln und dazu ein gemischter Salat serviert. Als Nachtisch kam ein Vanille-Eis mit Sahne.

Als sehr vorbildlich sind uns die Corona-Maßnahmen auf der Hütte in Erinnerung geblieben. An den Tischen waren Plexiglas-Scheiben in Holzrahmen montiert, damit die unterschiedlichen Gruppen voneinander abgeschottet werden konnten. Auch die Gäste haben sich alle an die geltende Empfehlung zum Tragen einer Maske gehalten.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge18,2 km
Aufstieg1616 hm
Abstieg1317 hm
Gehzeit7:37 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-6/183594989/?share=%7Eznyjv7jo%244osserkf

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge20,41 km
Aufstieg1419 hm
Schritte29542
Gehzeit8:00 h

Kosten

TypKosten
Alpengasthof Lüsens€ 15,20
Essen / Unterkunft Westfalenhaus€ 132,80

Daten der Unterkunft

Westfalenhaus
Rinaldo De Biasio
Tel.: +43 664 78 80 875
Mail: rinaldo@lpd.at

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang vor der Hütte schwach
Lademöglichkeit Steckdose am Gang
WLANgegen Gebühr

Bilder