Etappe 7 – Winnebachseehütte

Freitag 21.08.2020 und Samstag 22.08.2020

Tourenplanung

Vom Westfalenhaus aus verläuft der Weg süd-östlich auf dem Dr.-Siemon-Weg um dann rechts das Kar des Grüne-Tatzen-Ferners zu erklimmen. Ab 2800m enden die Wegmarkierungen. Es geht weiter über Geröll und Schnee bzw. Eis bis zum Gipfel des Hohen Seeblaskogl. Vom Gipfel geht es den Weg zurück bis zum Ausstieg rechts auf ca. 3100m und dann hinab auf dem Wanderweg zur Winnebachseehütte.

Länge8,6 km
Aufstieg990 hm
Abstieg905 hm
Gehzeit4:40 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-7/182029397/?share=%7Ezntuximx%244ossyot9

Alternativ für schlechtes Wetter gibt es den unschwierigen Übergang vom Westfalenhaus übers Winnebachjoch zur Winnebachseehütte, was aber maximal als Halbtagestour durchgeht.

Länge6,2 km
Aufstieg515 hm
Abstieg428 hm
Gehzeit2:25 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/alpencross-etappe-7-variante/182029518/?share=%7Ezntuzhgk%244ossyota

Wettervorhersage

Sonnenschein und warm. Durchzug einer Kaltfront am Samstag gegen Mittag.

Beschreibung der Tour

Da die heutige Tour wieder nicht all zu lange ist, haben wir den Wecker erst auf 6:45 Uhr gestellt. Martin ist aber schon vor dem Wecker aufgestanden, um ein paar Bilder vom Sonnenaufgang zu machen.

Kim wurde dann um 7 Uhr geweckt und wir waren um 7:30 Uhr beim Frühstück. Das Frühstücks-Buffet umfasste sogar frisch aufgebackene Brötchen. In aller Ruhe habe wir dann noch die Rucksäcke gepackt und sind gegen 8:30 Uhr aufgebrochen.

Der Weg verlief zunächst ohne wesentlichen Höhenunterschied weiter in das Tal hinein. Nach gut 2 Kilometern ging es dann aber ordentlich bergan durch ein Kar mit riesigen Blöcken.

Anfangs war der Weg noch markiert, auf ca. 2800m Höhe haben die Markierungen aber dann aufgehört. An dieser Stelle haben wir dann erst mal eine kleine Pause mit Brotzeit und Fotoshooting gemacht. Kurz vor der Stelle hat Martin an einem Wasserfall auch seine Trinkflasche aufgefüllt.

Ab hier musste man ohne Markierung weiter durch das freie Gelände über riesige Steinblöcke gehen bis man schließlich an der nächsten Geländestufe zum verbliebenen Gletscher bzw. dessen Schneefelder blicken konnte.

Über diese Schneefelder sind wir dann schließlich zum Gipfel-Aufschwung gelangt. Hier konnte man herrlich über die riesigen Felsblöcke bis zum Gipfelkreuz klettern.

Vom Gipfel aus bot sich bei optimalen Wetter-Bedingungen eine überwältigende Sicht über die Stubaier- und Ötztaler Alpen im Süden. Hier wurde wieder eine ausführliche Pause mit Nickerchen gemacht. Es war auch schon unser Ziel, die Winnebachseehütte zu sehen.

Am Gipfel gab es übrigens besten Mobilfunk-Empfang. Nach ca. einer dreiviertel Stunde Pause machten wir uns an den Abstieg vom Gipfel. Hier war mit den schweren Rucksäcken bei der Kletterei etwas Vorsicht angesagt.

Der Ausstieg aus dem Kar war dann rechts relativ einfach durch ein Wegweiser zu finden. Von dort an war der Wanderweg auch wieder markiert.

Mit dem Blick auf den Bachfallenferner ging es dann weiter in Richtung Hütte.

Den kurzen Abstecher zur Ernst-Riml-Spitze (ca. 50 Meter) wollte Kim aber dann doch nicht machen und lieber so schnell wie möglich zur Winnebachseehütte gehen.

Auf der Hütte angekommen haben wir erst mal unser zweier-Zimmer „Seeblick“ für die nächsten zwei Tage bezogen. Zur Abkühlung ist Martin dann anschließend im Winnebachsee bei bestem Wetter und relativ waremn Temperaturen kurz baden gegangen.

Im äußerst bequemen Liegestuhl ließe es sich wegen des kalten Windes dann leider doch nicht so lange aushalten, und wir haben uns auf die Terasse zurückgezogen, wo wir den Nachmittag mit einem Apfelstrudel und Kakao mit Schlag ausklingen lassen haben.

Zum Abendessen haben wir an diesem Tag auf die Halbpension verzichtet und von der Karte gegessen. Kim hat eine überbackene Polenta genommen und Martin das Tiroler „Gröschtl“.

Nach dem Essen habe sich dann noch 3 Hofer auf der Hütte eingefunden, mit denen wir dann bis fast 23 Uhr Mucken gespielt haben.

Daten der Tour (getrackt mit alpenvereinaktiv)

Länge11,3 km
Aufstieg1311 hm
Abstieg1237 hm
Gehzeit6:43 h
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/track/alpencross-2020-etappe-7/183594988/?share=%7Eznyjvsgh%244osserkf

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge15,11 km
Aufstieg1255 hm
Schritte23488
Gehzeit6:48 h

Ruhetag am Samstag 22.08.2020

Am Samstag ist Martin dann ohne Kim um 7:30 Uhr zum Frühstück. Kim wollte nämlich mal wieder ausschlafen. Vormittags ist Martin bei noch guten Wetterbedingungen dann ohne Gepäck und ohne Kim auf den Gänsekragen gegangen.

Daten der Tour (gemessen mit fitbit)

Länge6,14 km
Aufstieg615 hm
Schritte9633
Gehzeit3:27 h

Nach der Rückkehr wurde Kim dann gegen 12 Uhr geweckt. Zum Frühstück gab es dann einen Kaiserschmarrn mit Kakao mit Schlag.

Anschließend wurden auf der Terasse dann die Schuhe geputzt und frisch eingewachst. Die Kaltfront war mittlerweile angekommen und wir haben den Nachmittag bei Skiwasser und Spielen wie Mensch-Ärger-Dich-Nicht, die Siedler von Catan und Mucken in der Wasserfallstube verbracht.

Die Sicht draußen ging zwischenzeitlich gegen Null und es regnete und Gewitterte heftig.

Zum Abendessen gab es dann wieder die Halbpension. Als Vorspeise wurde eine Rinderbrühe mit Nudeln und Karotten serviert. Als Hauptgang haben wir die Nudeln mit Käse und gebratenen Zwiebeln gewählt. Zum Nachtisch gab es einen Stratiatella-Joghurt mit Mandarinen und Sahne.

Kim: „Papa es ist wunderschön mit dir unterwegs zu sein, ABER geht’s dir nicht auch so dass du mal Zeit für dich brauchst? So ganz alleine sein halt …“

Martin: „Nee!“

Konversation auf der Winnebachseehütte

Kosten

TypKosten
Essen / Unterkunft Winnebachseehütte (2 Tage)€ 214,60

Daten der Unterkunft

Winnebachseehütte
Michael und Nina Riml
Tel. +43 05253 5197
winnebachseehuette@aon.at
http://www.winnebachseehuette.com/

Internet / Mobilfunk

Mobilfunk-Empfang vor der Hütte an der 2. Seilbahn-Stütze
Lademöglichkeit Steckdose in der Gaststube
WLANnein

Bilder