Reservierung der Unterkünfte
Die Reservierung der Unterkünfte war über das Internet heutzutage sicherlich wesentlich einfacher als „früher“, aber dennoch alles andere als einheitlich. Einige Unterkünfte konnten über „booking.com“ gebucht werden, manche Hütten akzeptieren Reservierungen über das Buchungsportal der Alpenvereine, andere per E-Mail und manche Hütten muss man telefonisch reservieren.
Nicht für alle Touren eine Alternative
Durch die „Reservierungs-Pflicht“ musste die Tour wie gesagt in engen Grenzen bzw. nach einem streng vorgegebenen Plan durchgeführt werden. Zum Beginn der Tour war aber klar, dass hauptsächlich dadurch nicht wie eigentlich notwendig für sämtliche Touren eine Alternative gefunden werden konnte, weil das teilweise einfach nicht möglich war bzw. in unrealistischen Alternativen (Gehzeit) endete.
Touren in Südtirol schlecht geplant
Außerdem ging ich mit dem Gefühl an den Start, dass die Etappen im dritten Drittel der Tour nicht besonders gut geplant waren. Es hatte sich während der Planungs-Phase der Eindruck aufgedrängt, dass die Hütten-Infrastruktur in Südtirol „dünner“ als in Tirol/Österreich ist, und somit weiteren bzw. anspruchsvollere Tagesetappen ergeben hatten. Aufgrund der kurzfristigen Planung wurde dieser Umstand letztendlich aber in Kauf genommen.
Ausblick
Schließlich sollte sich herausstellen, dass die Tourenplanung am PC bestimmte Aspekte u.U. nicht berücksichtigt, bzw. mit besonderem Augenmerk versehen müssen. So wurden nämlich sowohl von der Software, als auch vom Bediener, die Übergänge über Gletscher nicht wirklich als solche berücksichtigt, bzw. mit der notwendigen Aufmerksamkeit bedacht.
Es sollte sich aber auch herausstellen, dass trotz „Reservierungs-Pflicht“ und eine Planung in engen Grenzen auf der Tour dennoch eine gewisse Flexibilität und die Möglichkeit zur Umplanung ergeben hat
endlich geht’s los …
Nun wurde aber genug zur Vorbereitung gesagt und wir begeben uns endlich auf die Tour.
