
Dieses Kapitel ist ein Tourentagebuch einer Alpenüberquerung, die ich (damals 40 Jahre) mit meiner Tochter Kim (damals 14 Jahre) im August 2020 unternommen habe. Ich beschreibe die Tourenplanung, die Vorbereitung auf die Tour, organisatorisches und schließlich die Tour selbst.
Es soll als eine Beschreibung des Erlebten verstanden werden, weniger als ein Vorlage für gleiche oder ähnliche Touren.
Vor allem durch den Klimawandel ändert sich unsere Bergwelt immer schneller, und die hier gemachten Angaben können mittlerweile veraltet oder falsch sein. Noch begehbare Wege können in der Zwischenzeit brüchig, gefährlich oder ganz verschwunden, Gletscher geschmolzen sein.
Auch die Angaben zu Gehzeiten sollten nicht ohne weiteres in eine Planung übernommen werden. Diese sind von vielen Faktoren, wie den zum Zeitpunkt der Durchführung vorherrschenden Verhältnissen oder den physischen Zustand des/der Tourengänger/s abhängig.
Die durchgeführte Tour kann mit Sicherheit als „schwer“ bzw. Kategorie schwarz beurteilt werden. Das zum einen wegen der Schwierigkeit von einzelnen Touren (Klassifikation „Schwere Bergwege“ bzw. SAC-Wanderskala T4-T5), zum zweiten wegen der Länge von einzelnen Touren mit Gehzeiten über 8 Stunden und schließlich wegen der Gesamtlänge von mehreren Wochen.
Weitere Informationen: Schwierigkeitsgraden von Bergwegen.
Touren liegen grundsätzlich in der Verantwortung derer, die sie unternehmen. Für Schäden jeglicher Art kann durch mich keine Haftung übernommen werden.
Ich möchte auch nicht unerwähnt lassen, dass ich bei der Planung und Durchführung nicht alles richtig gemacht habe, was letztendlich zum Einen zu nicht ungefährlichen Situationen und zum Anderen zum Abbruch der Tour geführt hat.
Martin Griesbach im Dezember 2020
